Das TrainerNavi ist der Prozess, mit dem die crossculture academy neue Trainer:innen aufnimmt. Es ist deshalb da, weil ein interkulturelles Training nur so gut sein kann wie die Person, die es hält. Fachwissen über ein Land lässt sich in Datenbanken prüfen, Lebensläufe lassen sich lesen. Ob jemand aber wirklich zu den Kunden der crossculture academy passt, ob die Didaktik trägt und ob die Chemie stimmt, zeigt sich erst im Gespräch. Genau dafür gibt es das TrainerNavi: ein mehrstufiges Verfahren, das sicherstellt, dass am Ende nur Trainer im Pool stehen, hinter denen die crossculture academy ohne Einschränkung stehen kann.
Wie Trainer:innen überhaupt zur crossculture academy kommen
In den meisten Fällen geht die Initiative von den Trainern:innen selbst aus. Sie kommen auf die crossculture academy zu, häufig mit langjähriger Auslandserfahrung und entsprechendem
fachlichem Hintergrund. Die Aufgabe der crossculture academy besteht dann darin festzustellen, ob die Voraussetzungen tatsächlich passen: Kennt die Person die Länder, für die sie trainieren
möchte, aus eigener Erfahrung? Bringt sie einen ausreichenden didaktischen Background mit? Und ist sie flexibel genug, sich auf die individuellen Wünsche von Kunden einzulassen? Gerade
der letzte Punkt wird oft unterschätzt, denn kein Training gleicht dem anderen.
Der Ablauf in fünf Schritten
Der Prozess beginnt mit einem Chemistry Call, den Geschäftsführer Steffen Henkel persönlichführt. In diesem ersten Gespräch geht es noch nicht um Details, sondern um den grundsätzlichen Eindruck: Passt die Person zur Arbeitsweise und Haltung der crosscultureacademy?
Verläuft dieses Gespräch positiv, folgt das eigentliche TrainerNavi-Gespräch. Hier wird der TrainerNavi-Leitfaden durchgegangen, mit dem systematisch belastbare Informationen gesammelt werden. Welche Länderkombinationen deckt die Person ab? Trainiert sie Einzelpersonen, Teams oder beides? Verfügt sie über einen Coaching-Background? Und welche beruflichen Schwerpunkte und Erfahrungen bringt sie mit, zum Beispiel aus dem Ingenieurwesen, den Finanzen, der Organisationsentwicklung oder dem Vertrieb? Gerade diese letzte Frage ist der crossculture academy wichtig, denn ein guter Trainer kennt nicht nur das Land, sondern kann auch inhaltlich mit den Teilnehmenden mitreden. Mehr als 50 Items werden in der ScoreCard erfasst und sind später entscheidend, um für jede Kundenanfrage den passenden Trainer vorschlagen zu können.
Im dritten Schritt wird im Team besprochen, ob der Trainer aufgenommen wird. Diese Entscheidung liegt bewusst nicht bei einer einzelnen Person, sondern wird gemeinsam getroffen.
Der Austausch sorgt außerdem dafür, dass alle im Team über den neuen Trainer Bescheid wissen und nicht nur diejenigen, die die Gespräche geführt haben. Das stärkt den
Auswahlprozess.
Fällt die Entscheidung positiv aus, wird der Trainer mit allen gesammelten Informationen im System hinterlegt. Ab diesem Moment ist er Teil des Trainerpools und kann für Anfragen berücksichtigt werden.
Den Abschluss bildet ein Onboarding Call. Darin werden alle organisatorischen Fragen geklärt, die im Hintergrund eine Rolle spielen, von Abläufen bis zur Zusammenarbeit im Alltag.
Warum dieser Aufwand?
Man könnte den Prozess deutlich abkürzen. Ein Lebenslauf, ein Telefonat, fertig. Das TrainerNavi geht bewusst einen anderen Weg, weil die Qualität eines Trainerpools nicht durch die
Anzahl der Trainer:innen entsteht, sondern durch die Sorgfalt bei der Auswahl. Kunden, die eine Fachoder Führungskraft ins Ausland entsenden, verlassen sich darauf, dass die Person im Training vor ihnen nicht nur ein Land kennt, sondern auch weiß, wie man Wissen vermittelt und auf Menschen eingeht.
Das TrainerNavi sorgt dafür, dass dieses Vertrauen berechtigt ist. Jeder Trainer, der bei der crossculture academy im Einsatz ist, hat diesen Weg durchlaufen.