{"id":9201,"date":"2021-04-06T19:27:12","date_gmt":"2021-04-06T17:27:12","guid":{"rendered":"https:\/\/crossculture-academy.com\/?p=9201"},"modified":"2024-03-07T22:27:07","modified_gmt":"2024-03-07T22:27:07","slug":"kulturelle-unterschiede-suedkorea","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/kulturelle-unterschiede-suedkorea\/","title":{"rendered":"Kulturelle Unterschiede S\u00fcdkorea"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/crossculture-academy.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Kulturelle-Unterschiede-Suedkorea.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9208\" title=\"\"><figcaption><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In keinem Land Ostasiens besteht ein so gro\u00dfes Interesse an Deutschland wie in S\u00fcdkorea. F\u00fcr Deutsche, die mit Koreanern Gesch\u00e4fte machen m\u00f6chten, ist es daher vorteilhaft, die folgenden Fakten im Hinterkopf zu behalten: Historisch betrachtet entwickeln sich Beziehungen zwischen Deutschland und Korea bereits seit mehr als 125 Jahren. Mit dem deutsch-koreanischen Handels-, Freundschafts- und Schifffahrtsvertrag wurde 1883 der Grundstein gelegt f\u00fcr einen sich stetig intensivierenden Austausch, der sp\u00e4testens seit Ende des Koreakrieges (1950-53) als eng und vertrauensvoll bezeichnet werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Westdeutschland trug durch Kapitalhilfen in den 1960er und 70er Jahren erheblich zur Schaffung der Grundlagen des koreanischen Wirtschaftswunders bei -S\u00fcdkorea entwickelte sich von einem der \u00e4rmsten L\u00e4nder in den 50er Jahren zur heute 14.-gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaft der Welt. Wegen seiner leistungsstarken Wirtschaft und seines ausgepr\u00e4gten technologischen Knowhows ist es f\u00fcr Deutschland der drittwichtigste Absatzmarkt in Asien. In umgekehrter Richtung ist Deutschland der wichtigste Handelspartner Koreas in Europa.<\/p>\n\n\n\n<p>Die bilateralen politischen Beziehungen gr\u00fcnden sich in erster Linie auf die von koreanischer Seite stark empfundene historische Gemeinsamkeit der L\u00e4nderteilung. \u00dcber Jahrzehnte ist Deutschlands Weg zur Wiedervereinigung und seine weitere Entwicklung nach 1989 aufmerksam verfolgt worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Deutsche klassische Musik, Literatur und Philosophie sind den meisten Koreanern gut bekannt. Und Vertreter der \u00e4lteren Generation sprechen oft einige Floskeln deutsch, denn bis in die Mitte der 70er Jahre war Deutsch anerkannte Wissenschaftssprache und wurde an allen Ober- und Hochschulen Koreas unterrichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese positiven Assoziationen mit Deutschland k\u00f6nnen deutschen Managern den Einstieg in die fremde koreanische Gesch\u00e4ftswelt erleichtern, zumindest dann, wenn sie die wesentlichen kulturelle Leitdimensionen kennen und einige Spielregeln beachten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beziehungsorientierung &#8211; Gut, wenn man sich kennt<\/h4>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zur ausgepr\u00e4gten Sachorientierung der Deutschen steht bei den Koreanern die Beziehungsebene im Vordergrund. Rein gesch\u00e4ftsm\u00e4\u00dfige Bekanntschaften, die nur erfolgs- und zielorientiert sind, werden abgelehnt. Das sogenannte Gibun steht an erster Stelle. Das bedeutet, die zwischenmenschliche Atmosph\u00e4re muss stimmen und gegenseitiges Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den Charakter und die pers\u00f6nliche Situation sollte gegeben sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Aufbau einer Vertrauensbasis und zur Pflege guter pers\u00f6nlicher Beziehungen wird daher ein enormer Aufwand betrieben. Koreanische Manager verbringen mit ihren Gesch\u00e4ftspartnern viel Zeit au\u00dferhalb des B\u00fcros: Ausgiebige Abendessen und anschlie\u00dfende Barbesuche, bei denen viel getrunken und gemeinsam gesungen wird, stehen ebenso auf der Agenda wie aufw\u00e4ndige Unterhaltungsprogramme und gemeinschaftliche Golfpartien.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Konversation werden bei diesen Anl\u00e4ssen unmittelbar gesch\u00e4ftsbezogene Themen ausgeklammert und pers\u00f6nliche Aspekte in den Vordergrund gestellt. F\u00fcr Koreaner ist&nbsp;dabei das Feststellen von Gemeinsamkeiten zwischen den Gesch\u00e4ftspartnern von gro\u00dfer Bedeutung. Ber\u00fchrungspunkte mit deutschen Partnern k\u00f6nnten z. B. sein: Der Deutsche kommt aus einer Region, in der sein koreanisches Gegen\u00fcber beruflich t\u00e4tig war. Der Koreaner kennt Deutschland von einer Europareise. Beide betreiben die gleiche Freizeitaktivit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf diese Weise kommt es zwangsl\u00e4ufig zu einer viel st\u00e4rkeren \u00dcberschneidung pers\u00f6nlicher und beruflicher Beziehungen als es deutsche Gesch\u00e4ftsleute normalerweise gewohnt sind. Sie empfinden die direkten Fragen des koreanischen Gegen\u00fcbers oft als Eindringen in ihre Privatsph\u00e4re. Den Koreanern hingegen dienen die so gewonnenen Informationen in erster Linie zur Status-Einordnung ihres Gespr\u00e4chspartners.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Hierarchieorientierung &#8211; Jeder an seinem Platz<\/h4>\n\n\n\n<p>Die koreanische Gesellschaft ist n\u00e4mlich stark hierarchisch gegliedert, und auch im Gesch\u00e4ftsalltag sind die Beziehungen durch die Rangunterschiede der Interaktionspartner charakterisiert. Zu den wesentlichen Statuskriterien z\u00e4hlen neben Alter, Geschlecht und famili\u00e4rem Hintergrund auch der Bildungsgrad, die Position in der Firmenhierarchie und die L\u00e4nge der Betriebszugeh\u00f6rigkeit. Da jeder nur die Handlungen ausf\u00fchrt bzw. die \u00c4u\u00dferungen macht, die ihm aufgrund seiner Position und Rolle zustehen, ist eine schnelle hierarchische Einordnung des Gegen\u00fcbers f\u00fcr Koreaner sehr wichtig.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einer Erstbegegnung ist es f\u00fcr Koreaner deshalb normal, direkt nach Stellung, Alter, Einkommen oder Familienstand des Gegen\u00fcbers zu fragen. Gleichzeitig spielt der nahezu zeremoniell anmutende Austausch von Visitenkarten dabei eine bedeutende Rolle. Mit einer leichten Verbeugung wird die Karte wird f\u00fcr das Gegen\u00fcber lesbar mit beiden H\u00e4nden \u00fcberreicht und ebenso entgegengenommen. Die erhaltene Visitenkarte sollte \u201emit Respekt behandelt werden\u201c. Das hei\u00dft, ihr Inhalt wird zun\u00e4chst ausgiebig studiert, bevor die Karte vorsichtig eingesteckt werden darf. Hauptzweck des Visitenkartentauschs ist es, die Stellung des Gegen\u00fcbers innerhalb des Unternehmens zu identifizieren und sein eigenes Verhalten dementsprechend auszurichten. F\u00fcr deutsche Gesch\u00e4ftsleute ist Beachtung der komplexen und schwer verst\u00e4ndlichen Hierarchiestufen der koreanischen Gesch\u00e4ftswelt von gro\u00dfer Wichtigkeit, da in der Regel nur auf gleicher Ebene verhandelt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders in offiziellen Situationen stehen formelle Regeln eindeutig \u00fcber inhaltlichen. Zu den Grundvoraussetzungen f\u00fcr den gesch\u00e4ftlichen Erfolg z\u00e4hlt neben einem gepflegten \u00c4u\u00dferen auch die angemessene Kleidung, die f\u00fcr Business-Treffen stets in einem dunklen Anzug und blankgeputzten wertigen Schuhen besteht. Obwohl sich die Koreaner im Allgemeinen eher zur\u00fcckhaltend geben, sind in der Gesch\u00e4ftswelt Statussymbole von Bedeutung: Designer-Kleidung, Gesch\u00e4ftswagen der gehobeneren Klasse, Titel und Mitgliedschaften in Clubs oder Vereinen. Da Status und Erscheinungsbild dazu dienen, den Gesch\u00e4ftspartner einzuordnen&nbsp;und zu beurteilen, sollten deutsche Gesch\u00e4ftsleute ihren eigenen Status ebenfalls in den Mittelpunkt r\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gruppenorientierung &#8211; Wir geht vor<\/h4>\n\n\n\n<p>Koreaner betrachten sich nicht als unabh\u00e4ngige Einzelwesen, sondern die Zugeh\u00f6rigkeit zu einer Gruppe bestimmt ihre Identit\u00e4t, Meinung und Verhaltensweisen. Gruppen sind auf Dauer angelegt und tragen oft ein Leben lang. Allen Gruppen voran steht die Zugeh\u00f6rigkeit zur eigenen Nation. Ein Koreaner definiert sich selbst als Mitglied des koreanischen Volkes, ? in S\u00fcdkorea leben 48 Millionen, in Nordkorea 22 Millionen Menschen. Und auch die sechs Millionen Koreaner, die in zweiter bis sechster Generation in China, Amerika, Japan, der ehemaligen Sowjetunion und in Europa leben, werden als Teil der koreanischen Volksgemeinschaft gedanklich stets mit eingeschlossen. Koreaner sind immer als Vertreter Koreas und im Auftrag ihres Landes unterwegs und wollen etwas leisten f\u00fcr ihre Nation. Das hei\u00dft auch, dass sie vor Ausl\u00e4ndern niemals schlecht \u00fcber ihr Land sprechen w\u00fcrden und Kritik daran extrem pers\u00f6nlich nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Innerhalb der koreanischen Gesellschaft definieren sich Gruppenmitgliedschaften insbesondere \u00fcber folgende Zugeh\u00f6rigkeiten: Familie bzw. Clan, Herkunftsregion bzw. -ort, Universit\u00e4t, Unternehmen, Kirche, Freizeit-Clubs. Innerhalb einer Gruppe bestehen Verst\u00e4ndnis, bedingungslose Unterst\u00fctzung und Loyalit\u00e4t; Menschen der eigenen Gruppe werden bevorzugt, Fremde h\u00e4ufig ausgeschlossen. Gruppenorientierung bedeutet aber auch, dass individuelle Meinungen, Bed\u00fcrfnisse und Ziele denen der Gemeinschaft untergeordnet werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Koreanische Unternehmen f\u00f6rdern das Wir-Gef\u00fchl und die Identifikation mit dem Arbeitgeber gezielt durch vielf\u00e4ltige Ma\u00dfnahmen, wie zum Beispiel firmeneigene Kleidung, eine Betriebshymne oder Sportmannschaften. Innerhalb einer Abteilung geht der Vorgesetzte mit seinen Mitarbeitern regelm\u00e4\u00dfig nach Feierabend essen und oft wird anschlie\u00dfend gemeinsam kr\u00e4ftig gezecht. Kein Koreaner k\u00e4me dabei auf die Idee, sich ohne wirklich triftigen Grund von diesen Aktivit\u00e4ten auszuschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Westliche Manager und Gesch\u00e4ftsleute sollten sich sehr darum bem\u00fchen, in Gruppen aufgenommen zu werden und in diesen aktiv zu sein. Denn in der schnelllebigen Wirtschaftswelt kann jederzeit Unvorhergesehenes passieren, und dann h\u00e4ngen Kulanz und Verl\u00e4sslichkeit eventuell vom Vertrauen zum Gesch\u00e4ftspartner ab. Dies bedeutet zwangsl\u00e4ufig, weniger stark zwischen Freizeit und Arbeit zu trennen, als man es aus Deutschland gewohnt ist, und Einladungen zu gemeinsamen Aktivit\u00e4ten wie Bergtouren, Golfrunden oder Landpartien zu folgen, auch wenn sie am Wochenende stattfinden oder erst einige Stunden vor dem Event ausgesprochen werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Situationsorientierung &#8211; Ver\u00e4nderung ist das Normale<\/h4>\n\n\n\n<p>Zeit- und Handlungsplanung ist in Korea kurzfristiger und flexibler als in Deutschland. Absprachen, Regeln und Vertr\u00e4ge haben einen geringeren Verpflichtungsgrad. Sie sind nicht starr, sondern von Menschen geschaffen und k\u00f6nnen daher den \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nden entsprechend auch wieder revidiert werden. Pers\u00f6nliche Kontakte werden h\u00e4ufig h\u00f6her bewertet als Termine und beeinflussen den Tagesablauf. Bei ver\u00e4nderter Sachlage werden zuvor getroffene Entscheidungen kurzerhand umgeworfen, oft ohne alle Betroffenen zu informieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Deutsche nehmen diese Art der Spontaneit\u00e4t h\u00e4ufig als Unzuverl\u00e4ssigkeit wahr. Sie \u00e4rgern sich \u00fcber scheinbare Unp\u00fcnktlichkeit, Terminverschiebungen oder Terminabsagen der Koreaner, ohne zu bedenken, dass es gerade diese extreme Flexibilit\u00e4t ist, die es den Koreanern erm\u00f6glicht, auch sehr kurzfristig auf eine ver\u00e4nderte Marktlage oder zus\u00e4tzliche Kundenw\u00fcnsche einzugehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Kooperationen zwischen Deutschen und Koreanern treffen zwei grunds\u00e4tzlich unterschiedliche Arbeitsstile aufeinander: F\u00fcr deutsche Gesch\u00e4ftsleute besteht Effizienz in einer gr\u00fcndlichen Vorbereitung, Diskussion und Planung, die viel Zeit im Anspruch nimmt. Sind daraus resultierende Absprachen einmal verbindlich getroffen, halten sich die Beteiligten normalerweise daran. Per Einsicht in die Notwendigkeit bestimmter Regeln kontrolliert sich jedes Individuum weitgehend selbst. F\u00fcr Koreaner hingegen hei\u00dft effizient arbeiten, in erster Linie schnell arbeiten. Ist etwas gesch\u00e4ftlich dringlich, bleibt die Arbeitsgruppe abends l\u00e4nger im B\u00fcro arbeitet auch am Wochenende und findet es v\u00f6llig normal, auf geplanten Urlaub zu verzichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Um erfolgreich mit Koreanern zusammenzuarbeiten, ist es ratsam, pl\u00f6tzliche \u00c4nderungen nicht auf sich zu beziehen, sondern als Eigenart der Koreaner zu akzeptieren. Wer nicht auf vermeintlich festgelegten Regeln und pers\u00f6nlichen Pl\u00e4nen beharrt, spart sich Frustrationen. Eine bis dahin harmonische Gesch\u00e4ftsbeziehung wird merklich Schaden nehmen, wenn die deutsche Seite sich lautstark \u00fcber die \u00c4nderungen echauffiert, den Koreanern Vorw\u00fcrfe macht und gar mit einem Anwalt droht, statt einen gemeinsamen Bekannten als Vermittler zu nehmen, wenn Absprachen oder Vertr\u00e4ge nicht eingehalten werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Koreaner sind Koreaner, nicht Chinesen oder Japaner<\/h4>\n\n\n\n<p>Zugegeben, aus westlicher Perspektive weisen die drei ostasiatischen L\u00e4nder China, Japan und Korea hinsichtlich ihrer Kulturstandards durchaus starke \u00c4hnlichkeiten auf, schon die Lekt\u00fcre der entsprechenden Beitr\u00e4ge auf dieser Website best\u00e4tigt dies.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings ist das kein Grund, dies auch laut zu \u00e4u\u00dfern. Wer die Sympathien seiner koreanischen Gesch\u00e4ftspartner verspielen m\u00f6chte, stelle zwischen Korea, Japan und China Vergleiche an, bei denen Korea schlechter abschneidet als seine beiden Nachbarl\u00e4nder. Alternativ kann man auch bei der oft gestellten Frage, wie einem Korea gefalle, auf seine China- oder Japan-Erfahrung verweisen und anmerken, mit den kulturellen Besonderheiten Ostasiens sei man bereits von dorther vertraut.<\/p>\n\n\n\n<p>Blicken Koreaner auf die Landkarte, dann sehen sie ein kleines Land zwischen zwei Superm\u00e4chten. Dies f\u00fchrt zu einer aufgrund historischer Vorf\u00e4lle durchaus berechtigten latenten st\u00e4ndigen Angst, zwischen Japan und China aufgerieben zu werden, wirtschaftlich und auch kulturell. F\u00fcr die Koreaner mit ihrem ausgepr\u00e4gten Nationalstolz ist es best\u00fcrzend, stets aufs Neue feststellen zu m\u00fcssen, dass Korea au\u00dferhalb Asiens kaum wahrgenommen wird. Dabei haben sie allen Grund, stolz zu sein auf das sogenannte \u201eWunder am Han-Fluss\u201c, denn heutzutage werden Auto- und Schiffbau, Halbleiterherstellung, digitale Elektronik, Stahl und Petrochemie als Schl\u00fcsselindustrien genannt, und jeder Koreaner wei\u00df, auf welchem Platz im internationalen Vergleich man sich aktuell befindet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer also bei Koreanern Anerkennung finden will, bereite f\u00fcr seinen Aufenthalt nicht nur die eigenen Gesch\u00e4ftsunterlagen vor, sondern besch\u00e4ftige sich auch eingehender mit der Wirtschaft, Kultur und Sprache Koreas. Ein wenig Landeskenntnis und einige einfache S\u00e4tze auf Koreanisch waren schon oft der Auftakt einer tragf\u00e4higen Gesch\u00e4ftsbeziehung. Was Entsandte bei Ihrem Aufenthalt in S\u00fcdkorea dar\u00fcber hinaus beachten sollten und wie Sie die Zeit dort zu einem ganz besonders fruchtreichen Erlebnis werden lassen, erfahren Arbeitnehmer &amp; Unternehmen in unseren <a href=\"https:\/\/crossculture-academy.com\/interkulturelle-trainings\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/crossculture-academy.com\/interkulturelle-trainings\/\">interkulturellen Trainings<\/a>.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In keinem Land Ostasiens besteht ein so gro\u00dfes Interesse an Deutschland wie in S\u00fcdkorea. F\u00fcr Deutsche, die mit Koreanern Gesch\u00e4fte machen m\u00f6chten, ist es daher vorteilhaft, die folgenden Fakten im Hinterkopf zu behalten: Historisch betrachtet entwickeln sich Beziehungen zwischen Deutschland und Korea bereits seit mehr als 125 Jahren. Mit dem deutsch-koreanischen Handels-, Freundschafts- und Schifffahrtsvertrag [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":9208,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_improvement_type_select":"improve_an_existing","_thumb_yes_seoaic":false,"_frame_yes_seoaic":false,"seoaic_generate_description":"","seoaic_improve_instructions_prompt":"","seoaic_rollback_content_improvement":"","seoaic_idea_thumbnail_generator":"","thumbnail_generated":false,"thumbnail_generate_prompt":"","seoaic_article_description":"","seoaic_article_subtitles":[],"footnotes":""},"categories":[21,22,23,32,66,55],"tags":[],"class_list":["post-9201","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-andere-laender","category-asien-andere-laender","category-does-and-donts","category-kulturschock","category-suedkorea","category-veraenderung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9201","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9201"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9201\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9201"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9201"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9201"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}