{"id":17257,"date":"2019-01-02T10:29:37","date_gmt":"2019-01-02T09:29:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.crossculture-academy.com\/?p=2759"},"modified":"2024-03-07T22:27:05","modified_gmt":"2024-03-07T22:27:05","slug":"missverstaendnisse-unter-nachbarn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/missverstaendnisse-unter-nachbarn\/","title":{"rendered":"Missverst\u00e4ndnisse unter Nachbarn"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/crossculture-academy.com\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Oesterreich-Deutschland_35850236_s.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2763 \" src=\"https:\/\/crossculture-academy.com\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Oesterreich-Deutschland_35850236_s.jpg\" alt=\"Oesterreich-Deutschland_35850236_s\" width=\"418\" height=\"334\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Ich bin \u00d6sterreicherin, habe in sechs L\u00e4ndern gelebt und weit \u00fcber 70 L\u00e4nder bereist. Doch das einzige Mal, dass ich einen ernsthaften Kulturschock erlebt habe, war als ich ins Nachbarland mit der gleichen Sprache, n\u00e4mlich nach Deutschland gezogen bin.<\/p>\n<p>Nichts trennt \u00d6sterreicher und Deutsche mehr als die gemeinsame Sprache. Diesen Spruch habe ich lange nicht verstanden. Ich bin selber \u00d6sterreicherin, habe aber die ersten 19 Jahre meines Lebens nahe der deutschen Grenze verbracht, somit hatte ich auch als Kind immer Zugang zu den deutschen Fernsehkan\u00e4len. Wirklich viel Unterschied sah ich da sprachlich nicht. Ich wusste, dass die Deutschen uns teilweise nicht verstanden, aber andersrum war das doch so einfach. Ich verstand immer jedes Wort. Auch unsere Verwandten in der N\u00e4he von Dresden hatte ich immer hundertprozentig verstanden. Zugegebenerma\u00dfen fand ich dieses Hochdeutsch nie sehr attraktiv, aber ich war der Meinung, ich k\u00f6nnte mich perfekt nach der Schrift (unsere Bezeichnung f\u00fcr Hochdeutsch) ausdr\u00fccken, wenn ich denn nur wollte. Ich hatte in Portugal, Frankreich und den USA gelebt und mich immer problemlos eingelebt. In der Bewerbungsphase lernte ich als erstes, dass ich das Wort Hauptschule aus meinem Lebenslauf verbannen musste. In \u00d6sterreich gibt es nur Gymnasium oder Hauptschule &#8211; zumindest zu meiner Schulzeit. Die Art der Schule, die man besuchte, ergab sich im Wesentlichen aus der geographischen N\u00e4he. Qualitativ war da nicht unbedingt ein Unterschied und danach wechselte ich ohnehin auf die Handelsakademie, wo ich die Matura (Abitur) ablegte.<\/p>\n<h4>Erster Job in Deutschland<\/h4>\n<p>Nun hatte ich den ersten Job in Deutschland und war erstaunt, als ich ein paar Tage vor Antritt ein Schreiben bekam, ich sollte doch die Informationen zu meiner Krankenversicherung mitbringen. Ich war davon ausgegangen, das erledigte \u2013 so wie in meinem Heimatland \u00d6sterreich \u2013 der Arbeitgeber. In \u00d6sterreich gibt es Privatversicherungen nur zus\u00e4tzlich zu der gesetzlichen Pflichtversicherung und bei letzterer kann man nicht ausw\u00e4hlen, sondern es gibt nur eine pro Bundesland. Die Lauferei begann, denn wo anfangen? Noch dazu war ich \u00fcber ein Jahr lang in den USA versichert gewesen und somit hatte ich keinen Anspruch auf die gesetzliche Krankenversicherung, sondern musste in die private. Und dazu musste ich jeden Facharzt abklappern und mir meine Gesundheit in seinem Fachgebiet best\u00e4tigen lassen. Uff, B\u00fcrokratie pur. Der erste Brief, den ich nach meiner offiziellen Anmeldung an meine neue Adresse bekam, stammte von der Kirchenbeitragsstelle \u2013 so viel zur Trennung von Staat und Kirche.<\/p>\n<p>Kurz nachdem ich meinen ersten Job in Deutschland angetreten hatte, wurde ich in das B\u00fcro des obersten Chefs zitiert, der sich die M\u00fche machte und jede unserer Emails ausgedruckt durchlas und mit Kommentaren versah. Dass dies nichts typisch deutsches, sondern etwas sehr firmenspezifisches war, wurde mir schnell klar. Ich bekam mitgeteilt, dass man keine Mitarbeiter einschult, denn eine Einschulung (unser Wort f\u00fcr Schulung) g\u00e4be es in Deutschland nur einmal im Leben und das mit einem Alter von 6 Jahren. Au\u00dferdem wurde mir verboten, das Wort \u201eersuchen\u201c zu schreiben. Bei uns ist dieses Wort gleichgesetzt mit \u201ebitten\u201c. Und \u201eweiters\u201c sollte ich durch \u201eau\u00dferdem\u201c ersetzen. Und das war erst der Anfang. Uff. Wer h\u00e4tte das gedacht. Dass Deutsche nicht viel mit Paradeisern, Marillen, Obers, Germ, Fisolen, Ribisel, Topfen, Kren, Karfiol und dergleichen anfangen konnten, war mir ja schon klar gewesen.<\/p>\n<h4>Nur eine richtige Grammatik?<\/h4>\n<p>Sprachlich musste ich mich mehr umstellen, als ich mir ertr\u00e4umt hatte. Meine Freunde meinten, andere Worte seien okay, aber andere Artikel lie\u00dfen mich nicht gerade intelligenter dastehen, ganz im Gegenteil. Sie wollten mir auch stets beweisen, dass es nur eine richtige Grammatik gab, n\u00e4mlich die ihre und mussten zu ihrer Verwunderung feststellen, dass selbst laut Duden die \u00f6sterreichischen Artikelunterschiede (das Monat, das Keks, das Cola, das Email) offiziell vermerkt sind. Alle franz\u00f6sisch klingenden Worte, die wir h\u00e4ufig verwenden, musste ich auch sofort aus meinem Vokabular streichen, so wie Parterre, Trottoir, Plafond, touchieren, Garconniere. Das typischste anti-alkoholische Getr\u00e4nk bei uns ist ein Obi gspritzt, was einer Apfelsaftschorle entspricht. Auch f\u00fcr den Orangensaft verwenden wir oft noch den Markenbegriff Cappy. Und das Klebeband hei\u00dft bei uns Tixo, der Schnellkochtopf Kelomat, Salzgeb\u00e4ck Soletti und Schokok\u00fcsse Schwedenbomben. Also doch bedeutend mehr Umstellung f\u00fcr mich als erwartet. Als ich einmal das Wort Stiegenhaus erw\u00e4hnte, kam als Antwort \u201e das Lokal kenne ich gar nicht\u201c. Daraufhin entschied ich mich doch daf\u00fcr, das Stiegenhaus in Zukunft mit dem deutschen Begriff Treppenhaus zu bezeichnen.<\/p>\n<h4>Deutsche sind Weltmeister der direkten Kommunikation<\/h4>\n<p>Die allermeisten Probleme hatte ich jedoch nicht mit einzelnen Worten oder Ausdr\u00fccken, sondern mit der sehr direkten Kommunikation, in welcher die Deutschen meiner Meinung nach Weltmeister sind. Die vielen Neins hatte ich anf\u00e4nglich dahingehend interpretiert, dass die Deutschen noch negativer als die \u00d6sterreicher eingestellt sind (bis dahin h\u00e4tte ich nie f\u00fcr m\u00f6glich gehalten, dass einem grantigen Wiener \u00fcberhaupt jemand Konkurrenz machen kann!). Erst nach und nach hatte ich verstanden, dass es durchaus nicht immer pers\u00f6nlich gemeint ist, sondern einfach normal, seinen Unmut oder Unwillen in Deutschland mit einem deutlichen Nein, egal wo und in welcher Situation, kund zu tun. Ein klares Nein wird man in \u00d6sterreich bedeutend seltener zu h\u00f6ren bekommen, normalerweise wird es irgendwie umschrieben.<\/p>\n<h4>&#8222;Zweideutig und schleimig&#8220;<\/h4>\n<p>F\u00fcr mich war es sehr interessant, dass dieses Um-den-hei\u00dfen-Brei-herumreden und Zwischen-den-Zeilen-lesen von Deutschen oft als Falschheit ausgelegt wird. Der \u00f6sterreichische Oskarpreistr\u00e4ger Christopher Waltz wurde einmal zu den Unterschieden zwischen Deutschen und \u00d6sterreichern befragt, seine Antwort darauf lautete \u201ein der Kultur und Kommunikation\u2026 ist der Unterschied so gro\u00df wie der zwischen einem Schlachtschiff und einem Walzer. \u00d6sterreicher tendieren dazu, sich ihr Leben einfacher zu machen&#8220;, meinte der Schauspieler. &#8222;Sie sind sehr h\u00f6flich, meinen es aber nicht so.&#8220; Laut Waltz sei das aber nicht negativ zu verstehen. &#8222;Es ist eine Art der Kommunikation und des Austausches &#8211; und dazwischen nimmt man dann einen Schluck, was kann da schiefgehen.&#8220; Deutsche hingegen gingen auf Konfrontation und sagen alles direkt so, wie es ist. &#8222;Das hat selten eine Art von Anmut, Melodie oder Rhythmus&#8220;, so der geb\u00fcrtige Wiener. &#8222;Alles andere w\u00e4re f\u00fcr sie zweideutig und schleimig &#8211; und ich bin h\u00f6chst zweideutig und schleimig.&#8220;<\/p>\n<h4>\u00d6sterreichische Gem\u00fctlichkeit oder\u00a0&#8230;<\/h4>\n<p>Ein Kollege meinte anfangs, wir \u00d6sterreicher seien so langsam. Zuerst f\u00fchlte ich mich immer pers\u00f6nlich angegriffen, denn ich verstand es immer als r\u00fcckst\u00e4ndig und w\u00e4hrend meiner Zeit in den USA musste ich regelm\u00e4\u00dfig klarstellen, dass wir in \u00d6sterreich auch Strom haben und es ein ausgebautes Stra\u00dfennetz gibt, so dass wir nicht auf den K\u00fchen \u00fcber Stock und Stein zur Schule reiten m\u00fcssen. Erst nach und nach verstand ich, dass damit die \u00f6sterreichische Gem\u00fctlichkeit gemeint war und dass wir Vertrauen viel weniger \u00fcber Schriftst\u00fccke, Vertr\u00e4ge oder Testberichte aufbauen als \u00fcber den pers\u00f6nlichen Kontakt.\u00a0Beziehungsorientierung kommt vor Sachorientierung. Netzwerken ist bedeutend wichtiger als in Deutschland und leider gleitet das sehr oft in Freunderlwirtschaft ab. Aber es dauert deutlich l\u00e4nger, Vertrauen in \u00d6sterreich aufzubauen und somit sind die Beziehungspflege und der -aufbau unumg\u00e4nglich, um erfolgreich zu sein.<\/p>\n<h4>&#8230; deutsche P\u00fcnktlichkeit<\/h4>\n<p>Und was P\u00fcnktlichkeit angeht, musste ich mich auch umstellen. Als ich zu Terminen mit Arbeitskollegen in Paris war und wir um 9 Uhr morgens losfahren wollten zu unserem Kundentermin, kam ich auch um 9 Uhr (oder war es kurz danach?) an die Rezeption. Meine beiden Kollegen waren schon da und sahen mich verstimmt an, was ich nicht verstand. Ich nahm mir vor, am n\u00e4chsten Tag \u00fcberp\u00fcnktlich zu sein und war bereits f\u00fcnf Minuten vor 9 Uhr unten. Die beiden Kollegen waren wieder vor mir erschienen, aber der verstimmte Blick fiel diesmal aus. Da erst verstand ich, dass das nicht wie bei uns hei\u00dft, ich erscheine gegen 9 Uhr sondern ich komme so, dass wir um 9 Uhr oder auch schon kurz vorher losfahren k\u00f6nnen, das gleiche gilt auch f\u00fcr Meetings. Ich war gewohnt um die Zeit der vereinbarten Stunde zu erscheinen, was aber nat\u00fcrlich hei\u00dft, dass das Meeting nat\u00fcrlich erst kurz danach beginnen kann. Dagegen gilt es in meinem Kulturkreis als \u00e4u\u00dferst unh\u00f6flich, zu fr\u00fch zu einem Treffen zu erscheinen, w\u00e4hrend ich das in Deutschland immer wieder erlebe. Auch heute noch wirft mich das oft v\u00f6llig aus meinem Konzept.<\/p>\n<h4>Der \u00d6sterreicher-Bonus<\/h4>\n<p>Etwas was ich mit gro\u00dfer Befremdung feststellte, das jeder Deutsche ab 40 Jahren meine 18.000 Einwohner kleine Geburtsstadt kennt. Ich bekam das Gef\u00fchl, es gibt drei \u00f6sterreichische St\u00e4dte, die jeder gute Deutsche sofort aufz\u00e4hlen kann: Wien, Salzburg und Braunau \u2013 letzteres ist meine Geburtsstadt und was den wenigsten \u00d6sterreichern gel\u00e4ufig ist, ist die geschichtliche Bedeutung als Geburtsstadt von Adolf Hitler. Ich fand es sowieso br\u00fcskierend, dass Deutsche im ersten Satz einer Konversation mit mir sofort den Bogen &#8211; noch im gleichen Satz \u2013 vom k\u00f6stlichen Kaiserschmarrn zu Adolf Hitler spannen k\u00f6nnen. Aber w\u00e4hrend wir \u00d6sterreicher ja ein sehr gespaltenes Verh\u00e4ltnis zu unseren deutschen Nachbarn haben und Deutsche leider durchaus nicht immer vorurteilsfrei aufgenommen werden, stellte ich fest, dass ich sogar von einem sehr positiven \u00d6sterreicher-Bonus profitieren kann. Wobei ich nach den ersten Monaten bereits das Gef\u00fchl hatte, die Millionen \u00d6sterreicher-Witze kenn ich jetzt alle und ja, wir sprechen anscheinend niedlich aus deutscher Sicht\/H\u00f6rweise.<\/p>\n<h4>Wiener und Berliner<\/h4>\n<p>Nach f\u00fcnf Jahren Hamburg (dort, wo ich auch meine Kulturschock erlebte) und einem genauso langen Aufenthalt in Norditalien wohne ich nun in Berlin und was mich hier fasziniert: Es geht noch direkter und gradliniger. Nur w\u00e4hrend dieses immer wiederkehrende Thema der Berliner Schnauze den restlichen Deutschen aufzusto\u00dfen scheint, finde ich das schon so \u00fcberzogen, dass ich es gar nicht mehr ernst nehmen kann. Ich sehe sogar viel Gemeinsamkeit mit den grantigen Wienern und den groben Berliner: harte Schale, weicher Kern (wenn man es denn dann schafft, dazu vorzudringen). Aber es gibt immer noch unz\u00e4hlige Begriffe, die ich immer noch vermisse u.a. \u201eheuer\u201c und \u201ees geht sich aus\u201c und v.a \u201esich durchwursteln\u201c, denn das funktioniert in \u00d6sterreich immer.<\/p>\n<p class=\"left imginfo\">Bild: \u00a9 123rf.com\/Liana Nothaft_35850236<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin \u00d6sterreicherin, habe in sechs L\u00e4ndern gelebt und weit \u00fcber 70 L\u00e4nder bereist. 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