{"id":15972,"date":"2023-01-25T15:37:00","date_gmt":"2023-01-25T14:37:00","guid":{"rendered":"https:\/\/crossculture-academy.com\/?p=15972"},"modified":"2024-09-18T12:30:29","modified_gmt":"2024-09-18T12:30:29","slug":"besondere-staerken-und-beduerfnisse-von-third-culture-kids","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/besondere-staerken-und-beduerfnisse-von-third-culture-kids\/","title":{"rendered":"Besondere St\u00e4rken und Bed\u00fcrfnisse von Third Culture Kids"},"content":{"rendered":"\r\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/crossculture-academy.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Sandburgen-30104978_s.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/crossculture-academy.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Sandburgen-30104978_s.jpg\" alt=\"Sandburgen 30104978_s\" class=\"wp-image-3676\" title=\"\"><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Kinder von Diplomaten, Missionaren, Bundeswehrangeh\u00f6rigen oder Entsandtkr\u00e4ften international operierender Unternehmen z\u00e4hlen h\u00e4ufig zu den &#8222;Third Culture Kids&#8220;: ein Begriff, den die Soziologen Ruth Hill Useem und John Useem in den sechziger Jahren f\u00fcr Kinder gepr\u00e4gt haben, die mit ihren Eltern in eine fremde Kultur ziehen. Diese Kinder f\u00fchlen sich meist weder in der Kultur der Eltern noch in der des Gastlandes richtig zu Hause, sondern bewegen sich in einer speziellen Expatriate-Kultur, der sogenannten \u201eThird Culture\u201c oder &#8222;Drittkultur&#8220;.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>F\u00fcr ihr weltweit anerkanntes Buch \u201eThird Culture Kids &#8211; The Experience of Growing Up Among Worlds\u201d haben die Autoren Ruth van Reken und David Pollock diese Definition noch erweitert. Ein Third Culture Kid oder TCK ist f\u00fcr sie &#8222;ein Individuum, das entscheidende Teile seiner Entwicklung (Jugendzeit) in einer Kultur verbracht hat, die nicht der Kultur der Eltern entspricht. Es entwickelt in dieser Zeit Beziehungen zu allen Kulturen, macht sich aber keine vollst\u00e4ndig zueigen. Elemente jeder erfahrenen Kultur pr\u00e4gen die eigene Lebenserfahrung, aber ein wirkliches Zugeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl entwickelt es nur in Beziehungen zu Menschen mit einem \u00e4hnlichen Erfahrungshintergrund.&#8220; Zwei Faktoren sind es dabei, die die Welt von TCK entscheidend pr\u00e4gen:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">1. Das Heranwachsen in einer fremden Kultur:<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Erwachsene, die f\u00fcr einige Jahre im Ausland leben, konnten ihre kulturelle Identit\u00e4t, ihr Wertesystem und ihre engen Beziehungen zu Freunden und Verwandten lange vorher in ihrem Heimatland entwickeln. Sie sehen sich deutlich als Deutsche, Engl\u00e4nder oder Franzosen, die vor\u00fcbergehend in einer anderen Kultur zu Hause sind. Kinder, die im Ausland aufwachsen, erleben die fremde Kultur in den pr\u00e4genden Jahren, noch bevor sie eine eigene eindeutige kulturelle Identit\u00e4t entwickelt haben. Bei jedem Umzug in ein anderes Land \u00e4ndern sich Werte und Verhaltensweisen oft radikal, was ihre kulturelle Orientierung ma\u00dfgeblich beeinflusst.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">2. Eine hohe Mobilit\u00e4t:<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Nicht selten wechseln Expatriates alle zwei, drei Jahre ihren Standort. Gleichzeitig herrscht an den Entsendungsorten selbst ein permanentes Kommen und Gehen. Expat-Kinder erleben daher einen st\u00e4ndigen Kreislauf aus Abschied nehmen, Ver\u00e4nderung, Kontakte kn\u00fcpfen, Anpassung, sich zuhause f\u00fchlen und erneutem Abschied.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Besondere Pers\u00f6nlichkeiten<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>TCK sehen und interpretieren ihre Umgebung oft anders als Nicht-TCK, weil sie mehrere verschiedene Weltanschauungen und \u00dcberzeugungen kennen. Sie machen h\u00e4ufig einen interessierten, kosmopolitischen Eindruck und wirken selbstst\u00e4ndig und selbstbewusst. Nicht selten verbl\u00fcffen sie durch ihre Weitsichtigkeit, ihre Offenheit und Toleranz.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Nichtsdestotrotz bringt das Leben als TCK auch Schwierigkeiten mit sich. Viele Drittkultur-Kinder empfinden beispielsweise ein Gef\u00fchl der Rastlosigkeit. Weil sie oft umziehen, haben sie nie die M\u00f6glichkeit gehabt, eine tiefere Bindung zu einem Ort aufzubauen und sich dort wirklich zuhause zu f\u00fchlen. Gleichzeitig tragen viele eine versteckte Trauer mit sich herum, denn sie haben das Gef\u00fchl, bei jedem Wegzug aus einer Kultur etwas verloren oder zur\u00fcckgelassen zu haben. Im neuen Land angekommen, will niemand so wirklich etwas von ihrem alten Leben wissen, sondern alle hoffen auf eine m\u00f6glichst schnelle Anpassung an die neuen Gegebenheiten. Eltern neigen daher w\u00e4hrend der Umzugszeit schnell dazu, mit S\u00e4tzen wie \u201eAber hier ist es doch viel sch\u00f6ner!\u201c oder \u201eDu wirst sehen, bald wirst du nicht mehr daran denken!\u201c \u00fcber aufkommende negative Gef\u00fchle hinwegzutr\u00f6sten. Wiederholte Trennungen lassen eine Anzahl von TCK auch dazu neigen, eher z\u00f6gerlich neue Freundschaften zu schlie\u00dfen, um den potenziellen Trennungsschmerz im Falle eines erneuten Ortswechsels von vorneherein zu vermeiden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wie Eltern TCK in Umbruchzeiten unterst\u00fctzen k\u00f6nnen<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Je nach Altersstufe nehmen Kinder einen Umzug in ein neues, fremdes Umfeld anders wahr und ben\u00f6tigen die Unterst\u00fctzung ihrer Eltern in unterschiedlicher Weise:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Babys und Kleinkinder<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Kinder unter einem Jahr meistern einen Umzug in der Regel problemlos. Da sie sich jedoch sehr stark an der Befindlichkeit von Mutter und Vater orientieren, \u00fcbertragen sich Stress und Anspannung der Eltern oft auch auf sie. Die Trennung von anderen wichtigen Bezugspersonen werden auch von den Allerkleinsten schon als Verlust empfunden, dem sie aber nicht wirklich Ausdruck verleihen k\u00f6nnen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Auch wenn Sie als Eltern in der Umzugszeit eine lange To-Do-Liste erwartet: Babys ben\u00f6tigen eine Extraportion Aufmerksamkeit. Behalten Sie zudem, wenn irgend m\u00f6glich, den gewohnten Tagesrhythmus bei.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Kleinkinder zwischen ein und drei Jahren bevorzugen im Allgemeinen Stabilit\u00e4t und verl\u00e4ssliche Routinen. Beides wird durch einen Umzug vor\u00fcbergehend v\u00f6llig \u00fcber den Haufen geworfen. Daher empfinden sie Ver\u00e4nderungen meist als be\u00e4ngstigend und reagieren darauf mit ganz unterschiedlichen, oft untypischen Verhaltensweisen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Meist sind Kleinkinder noch ganz auf ihre Eltern fixiert: Geht es den Eltern im Ausland gut, werden sie sich daher nach einer &#8211; manchmal anstrengenden &#8211; Eingew\u00f6hnungsphase ebenfalls rasch wohlf\u00fchlen. Je schneller die gewohnten Routinen wieder eingef\u00fchrt sind, umso besser.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kindergarten- und Vorschulkinder<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Kinder im Kindergarten- bzw. Vorschulalter sp\u00fcren Aufregung oder Vorfreude der Eltern genau und reagieren oft \u00e4hnlich. Dabei d\u00fcrfen Eltern jedoch nicht vergessen, dass Kinder dieser Altergruppe noch nicht wirklich \u00fcberblicken, was ein Umzug in ein anderes Land langfristig bedeutet. Dass das Bett und die B\u00fccher aus dem Kinderzimmer mitkommen, die Oma und die Nachbarn aber da bleiben, ist ihnen oft nicht wirklich bewusst. Ebenso wenig, dass ein Umzug viel Arbeit und Aufregung mit sich bringt. Stattdessen beziehen Kinder in diesem Alter die Reaktionen der Erwachsenen oft auf sich selbst: Wenn Mutter oder Vater durch den Stress der Ausreisevorbereitungen gereizt sind, glauben sie h\u00e4ufig, sie selbst seien daf\u00fcr der Ausl\u00f6ser.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Eltern sollten mit ihren Kindergarten- oder Vorschulkindern fr\u00fchzeitig \u00fcber den bevorstehenden Umzug sprechen und erkl\u00e4ren, was demn\u00e4chst an Ver\u00e4nderungen ansteht und warum bestimmte Dinge passieren. Oft sind Bilderb\u00fccher dabei eine gro\u00dfe Hilfe. Besonders wichtig ist der Hinweis, dass alle Dinge, die nach und nach in Kisten verschwinden, nicht verloren gehen, sondern in der neuen Wohnung wieder ausgepackt werden. Kleine Aufgaben beim Packen geben Kindern das Gef\u00fchl, am Geschehen beteiligt zu sein.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Grundschulkinder<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Kinder im Grundschulalter strecken ihre F\u00fchler verst\u00e4rkt auch au\u00dferhalb der Familie aus. Schule, Hobbys und Freunde haben in ihrem Alltag bereits eine gro\u00dfe Bedeutung, so dass eine Trennung als sehr schmerzhaft erlebt wird. Meist setzt diese Trauer etwa vier bis sechs Wochen nach dem Umzug ein, wenn die erste \u201eUrlaubsstimmung\u201c verflogen ist. Dann wird den Kindern bewusst, was sie zur\u00fcckgelassen haben.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Bei Grundschulkindern sind Neugier und Entdeckungsfreude besonders gro\u00df. Das gibt Eltern die Chance, ihre Kinder durch ein intensives Einbeziehen f\u00fcr das &#8222;Abenteuer Ausland&#8220; zu begeistern. Reden Sie ausgiebig \u00fcber das Entsendungsland und den Alltag, der die Familie voraussichtlich erwarten wird. So k\u00f6nnen Sie die \u00c4ngste vor dem Unbekannten minimieren. Die Erfahrung zeigt au\u00dferdem, dass Grundschulkinder eine neue Kultur h\u00e4ufig besonders bereitwillig aufnehmen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Teenager<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Einige Teenager sehen einen Auslandsaufenthalt als gro\u00dfartige Chance, einem als langweilig empfundenen Alltag zu entfliehen. Viele wehren sich aber vehement gegen die Aussicht auf einen Ortswechsel und unterstellen den Eltern, sie w\u00fcrden ihr Leben ruinieren. Derart heftige Reaktionen sind verst\u00e4ndlich, wenn man bedenkt, wie wichtig Freunde und Schulkameraden in diesem oft allgemein schwierigen Alter sind. Gleichzeitig beschneidet ein Auslandsumzug die Jugendlichen in ihrem Streben nach Selbst\u00e4ndigkeit. Statt sich mehr und mehr von den Eltern zu l\u00f6sen, sind sie zumindest in den ersten Monaten nach einem Umzug wieder sehr viel st\u00e4rker von ihrer Familie abh\u00e4ngig, als ihnen lieb ist. Nicht zu untersch\u00e4tzen ist das Thema Schule. In h\u00f6heren Jahrgangsstufen ist ein Wechsel in ein anderes Schulsystem, m\u00f6glicherweise mit Unterreicht in einer anderen Sprache, fast immer mit Schwierigkeiten und einem hohen pers\u00f6nlichen Einsatz verbunden. Die Zeit bis zu den Abschlusspr\u00fcfungen ist oft knapp bemessen, was den empfundenen Leistungsdruck ma\u00dfgeblich erh\u00f6ht. Auf der Positiv-Seite steht, dass gerade Teenager von der Begegnung mit einer fremden Kultur stark profitieren. Sie erweitern ihren Horizont und gewinnen ein realistischeres Weltbild. Und auch der Schulwechsel bringt letztlich neues Wissen, ein flexibleres Lernen und Arbeiten sowie gro\u00dfe Chancen f\u00fcr den sp\u00e4teren Berufseinstieg mit sich.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das (innerliche) Abschiednehmen braucht Zeit und es ist hilfreich, wenn ein gro\u00dfer Teil der Wut und der Trauer verarbeitet werden kann, bevor der Teenager am neuen Wohnort ankommt. In dieser Zeit sollten Eltern besonders hellh\u00f6rig sein und immer wieder signalisieren, dass sie Gef\u00fchle wie Trauer, \u00c4ngste und Wut verstehen &#8211; ohne die Dinge sch\u00f6n reden zu wollen, aber auch ohne \u00fcbertriebenes schlechtes Gewissen. Gerade f\u00fcr Jugendliche ist es wichtig, sich in einer Clique akzeptiert zu f\u00fchlen und &#8222;dazu&#8220; zu geh\u00f6ren. Achten Sie deshalb auch darauf, im Vorfeld so viel wie m\u00f6glich \u00fcber das neue Lebensumfeld in Erfahrung zu bringen: Schule, Freizeitaktivit\u00e4ten und auch die Art der angesagten Kleidung. Spendieren Sie ruhig f\u00fcr den Start in der neuen Schule eine dort angesagte Schultasche und\/oder ein neues Outfit. Das hilft dem Teenager mehr dabei, sich nicht wie von einem anderen Stern zu f\u00fchlen, als Tausend gut gemeinte Worte.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Junge Erwachsene<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Im Erwachsenenalter werden aus Drittkulturkindern sogenannte Adult Third Culture Kids (ATCK), die viele typische Eigenschaften und Pr\u00e4gungen teilen. Dazu z\u00e4hlen interkulturelle Erfahrungen, eine gro\u00dfe Anpassungsf\u00e4higkeit, eine hohe Flexibilit\u00e4t und ein weiter Horizont, aber auch Wurzellosigkeit und spezielle Beziehungsmuster bedingt durch h\u00e4ufige Abschiede und Trennungen. Viele ATCK werden nie richtig sesshaft, wechseln h\u00e4ufig den Job und leben in verschiedenen L\u00e4ndern.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Was gibt generell Stabilit\u00e4t?<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Eltern sollten in Phasen der Unsicherheit ein verl\u00e4sslicher und sch\u00fctzender Faktor im Leben ihrer Kinder sein. Dazu geh\u00f6rt unter anderem, genau hin zu schauen, wie es ihnen geht, und auch hellh\u00f6rig zu sein f\u00fcr das, was nicht offen ausgesprochen wird. Ruth van Reken empfiehlt, Kinder bei einem Wegzug in ein neues Land erst ausreichend trauern zu lassen, bevor man sie dazu ermutigt, den Abschied zu \u00fcberwinden und sich dem Neuen zu \u00f6ffnen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Dar\u00fcber hinaus pr\u00e4gt das Verhalten der Eltern das ihrer Kinder. Deshalb ist es wichtig, dass Sie bewusst und offensichtlich mit den Herausforderungen einer Ver\u00e4nderung umgehen, Gef\u00fchle ausdr\u00fccken und Probleme aktiv l\u00f6sen. Geben Sie ruhig zu, dass auch Sie der Abschied traurig macht \u2013 das kann f\u00fcr Ihre Kinder eine gro\u00dfe Erleichterung sein. Aber zeigen Sie ihnen anschlie\u00dfend auch, dass Sie dem Leben im neuen Land positiv begegnen m\u00f6chten. Es gilt, das Gastland wirklich zu entdecken und sich an den Vorteilen des mobilen Lebens zu erfreuen. Wichtig sind daneben Kontakte zu neuen Freunden und zur Expat-Community, die fern der Heimat durchaus Funktionen eines erweiterten Verwandtennetzes \u00fcbernehmen k\u00f6nnen. Daneben sollte die Familie f\u00fcr ihre Heimaturlaube \u00fcber einen festen Ort verf\u00fcgen, an den sie jedes Jahr zur\u00fcckkehrt. Auf diese Weise bekommen TCK das Gef\u00fchl, dass auch f\u00fcr sie so etwas wie eine unver\u00e4nderliche Heimat existiert.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Unsere Zukunft ist von wachsender Internationalit\u00e4t und Mobilit\u00e4t gezeichnet, so dass k\u00fcnftig immer mehr Jugendliche und Erwachsene in ihrer Pers\u00f6nlichkeit die Spuren verschiedener kultureller Einfl\u00fcsse entdecken werden. TCK mit all ihren St\u00e4rken und Herausforderungen sind daher die Vorreiter einer neuen Generation, die multikulturell heranw\u00e4chst.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Katrin Koll Prakoonwit, Redaktion<\/em><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kinder von Diplomaten, Missionaren, Bundeswehrangeh\u00f6rigen oder Entsandtkr\u00e4ften international operierender Unternehmen z\u00e4hlen h\u00e4ufig zu den &#8222;Third Culture Kids&#8220;: ein Begriff, den die Soziologen Ruth Hill Useem und John Useem in den sechziger Jahren f\u00fcr Kinder gepr\u00e4gt haben, die mit ihren Eltern in eine fremde Kultur ziehen. 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