{"id":15358,"date":"2022-05-30T16:49:00","date_gmt":"2022-05-30T14:49:00","guid":{"rendered":"https:\/\/crossculture-academy.com\/?p=15358"},"modified":"2024-09-18T11:53:14","modified_gmt":"2024-09-18T11:53:14","slug":"kulturelle-unterschiede-china","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/kulturelle-unterschiede-china\/","title":{"rendered":"Kulturelle Unterschiede China"},"content":{"rendered":"\r\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-15359\" src=\"https:\/\/crossculture-academy.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Kulturelle-Unterschiede-China-300x199-1.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><figcaption><\/figcaption><\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Vorfreude auf die Auslandsentsendung nach China war gro\u00df gewesen. Der bei einem deutschen Unternehmen besch\u00e4ftigte Ingenieur hatte Mandarin gepaukt und diverse B\u00fccher \u00fcber die chinesische Mentalit\u00e4t gelesen. Doch auch Monate nach seiner Ankunft in Peking hatte er stets das Gef\u00fchl, in der chinesischen Tochtergesellschaft des entsendenden Konzerns keinen Schritt weitergekommen zu sein. Seine Kontakte mit Chinesen schienen zwar herzlich, blieben aber immer seltsam vage. Meetings und Verhandlungen mit chinesischen Gesch\u00e4ftspartnern f\u00fchrten meist zu keinem Ergebnis. Im lokalen Kollegenkreis f\u00fchlte er sich zunehmend ausgegrenzt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Erster Umgang mit Chinesen und der chinesischen Mentalit\u00e4t<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u201eSeine Situation ist typisch f\u00fcr deutsche Manager, die sich darum bem\u00fchen, in ihrem neuen Arbeitsalltag in China Fu\u00df zu fassen\u201d, best\u00e4tigt unsere Expertin\u00a0Brigitte Hild, die selbst lange Zeit in China gelebt hat. \u201eChina geh\u00f6rt zu den schwierigeren Ziell\u00e4ndern. Hier m\u00fcssen auch gestandene Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte erst lernen, dass die kulturellen Unterschiede zur chinesischen Mentalit\u00e4t und chinesischen Kultur f\u00fcr das Erreichen ihrer beruflichen Ziele relevant sind.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-default\" \/>\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Knigge: Umgangsformen China<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<ul class=\"wp-block-list\">\r\n<li>Aufwendig gestaltete Visitenkarten sind ein Muss.<\/li>\r\n<li>Visitenkarte mit beiden H\u00e4nden gleichzeitig geben. Die Schrift sollte lesbar nach vorne zeigen.<\/li>\r\n<li>Eine Seite der Visitenkarte sollte in chinesischer Sprache sein.<\/li>\r\n<li>Empfangene Visitenkarte aufmerksam lesen.<\/li>\r\n<li>Das Essen im Restaurant wird gemeinsam bestellt und geteilt.<\/li>\r\n<li>Mit Schmatzen und Kleckern zeigen Sie, dass es Ihnen schmeckt.<\/li>\r\n<li>Die Rechnung wird nicht aufgeteilt. Es zahlt immer nur einer, meist von den anderen unbemerkt.<\/li>\r\n<li>Hat Ihr Gastgeber gezahlt, sollten Sie sich bald revanchieren.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-default\" \/>\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Drei Generationen pr\u00e4gen chinesische Mentalit\u00e4t<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wer als Europ\u00e4er mit chinesischen Gesch\u00e4ftspartnern oder Mitarbeitern erfolgreich zusammenarbeiten m\u00f6chte, sollte sich immer dar\u00fcber im Klaren sein, welcher Generation sein Gegen\u00fcber angeh\u00f6rt: Die \u00e4lteren, traditionell gepr\u00e4gten Chinesen verk\u00f6rpern die typischerweise mit Asiaten assoziierten Denk- und Verhaltensweisen wie ein starkes Harmoniebed\u00fcrfnis, Bescheidenheit sowie den hohen Stellenwert der Gruppe und des gemeinsamen Konsenses. Mit ihnen kommen Ausl\u00e4nder im China-Gesch\u00e4ft allerdings selten in Ber\u00fchrung.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Der mittleren Generation, den sozialistisch gepr\u00e4gten Chinesen, werden deutsche Manager vor allem in staatlichen Unternehmen und in den Ministerien begegnen. Sie sind ab 1949 aufgewachsen, haben die Kulturrevolution von 1966 bis 1976 miterlebt und stehen f\u00fcr B\u00fcrokratie. Auf der anderen Seite haben sie ein pers\u00f6nliches Profitdenken entwickelt, durch das sie ihre \u201everlorenen\u201c Jahre wieder wettzumachen versuchen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ab 1978 realisierte Chinas gro\u00dfer Staatschef Deng Xiaoping tiefgreifende Wirtschaftsreformen und eine \u00d6ffnung des Landes. Dies f\u00fchrte zu einer stetigen Entwicklung des Wohlstandes und der Lebensqualit\u00e4t in China. Beides bildete das Fundament f\u00fcr die dritte Generation Chinesen, die heute 30- und\u00a040-j\u00e4hrigen. Sie bringen ihr \u201amodern sein\u2019 gerne durch westliche Konsumg\u00fcter zum Ausdruck. Ausgebildet werden sie in einem eliteorientierten Erziehungssystem, so dass sie bereits am Anfang ihrer Karriere an einen knallharten Wettbewerb und die stetige Beurteilung ihrer individuellen Leistungen gewohnt sind.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Je nach Alter und Generation ihrer chinesischen Gesch\u00e4ftspartner oder Mitarbeiter sollten deutsche Manager ihr Verhalten in Sachen Respekt, H\u00f6flichkeit und Umgang, aber auch Verhandlungstaktik oder F\u00fchrungsstil anpassen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Verhaltensregeln im Kommunikationsstil<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Den gr\u00f6\u00dften Unterschied zwischen der deutschen und der chinesischen Kultur bilden das Kommunikationsverhalten und die Herangehensweise an ein bestimmtes Thema. Deutsche kommunizieren deduktiv, das hei\u00dft sie beginnen mit einer These, die sie dann begr\u00fcnden. Die dazu verwendeten Argumente verlieren mit der L\u00e4nge der Ausf\u00fchrung an Wichtigkeit. Der Zuh\u00f6rer erh\u00e4lt so die M\u00f6glichkeit, sich bereits w\u00e4hrend der Darstellung seine eigene Meinung zu bilden und dem Redner eine schnelle R\u00fcckmeldung zu geben.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>In der chinesischen Gesch\u00e4ftskultur dominiert hingegen die induktive Sprech- und Argumentationsweise: Der Redner st\u00f6\u00dft mit seinen Aussagen in unbestimmte Richtungen vor. Erst am Schluss seiner Ausf\u00fchrungen wird er seine Hauptthese erw\u00e4hnen. Das erfordert ein intensives Zuh\u00f6ren, damit alle genannten Punkte in den richtigen Zusammenhang gebracht werden k\u00f6nnen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u201eTreffen Chinesen und Deutsche aufeinander, ist h\u00e4ufig Irritation auf beiden Seiten die Folge dieses unterschiedlichen Kommunikationsstils\u201c, wei\u00df auch China-Trainerin\u00a0Daniela Fehring. \u201eBeide behaupten, der jeweils andere k\u00e4me nie zum Punkt. Die Deutschen vermissen am Beginn der Ausf\u00fchrungen die Hauptaussage, stattdessen h\u00f6ren sie nur einzelne Punkte, die in keinem Zusammenhang zu stehen scheinen. Pr\u00e4sentiert der Chinese dann zum Schluss seine Kernaussage, hat der Deutsche meist gedanklich bereits abgeschaltet. Teilt der Deutsche hingegen zu Beginn seine wichtigsten Punkte mit, h\u00e4lt der Chinese dies noch f\u00fcr die &#8222;Aufw\u00e4rmphase&#8220;. Er sucht die Quintessenz am Ende des Vortrags, wenn der Deutsche nur noch seine letzten irrelevanteren Argumente vorbringt.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die L\u00f6sung, die die China-Expertin ihren deutschen Klienten im Umgang mit Chinesen anzubieten hat, ist bestechend einfach, aber sehr effektiv: Um sicherzugehen, dass die eigene Botschaft ankommt, sollte man seine Kernaussagen mehrere Male wiederholen \u2013 zu Beginn, in der Mitte und unbedingt noch einmal zum Schluss der Ausf\u00fchrungen. Denn nur dann kommen sie sowohl f\u00fcr die deutsche als auch f\u00fcr die chinesische Seite zum \u201agewohnten Zeitpunkt\u2019.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Tipp f\u00fcr das China Gesch\u00e4ft: Aufmerksam zuh\u00f6ren<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Dennoch m\u00fcssen Chinesen und Deutsche einander sehr aufmerksam zuh\u00f6ren. \u201eWir Westler haben das richtige Zuh\u00f6ren leider verlernt\u201c, so die Einsch\u00e4tzung von Hermann Nagel, der seit 1984 f\u00fcr ein deutsches Unternehmen im Bereich Aus- und Weiterbildung in Peking t\u00e4tig ist. \u201eDaraus folgt, dass wir von unseren chinesischen Gespr\u00e4chspartnern immer klare Aussagen fordern, wie zum Beispiel in Form eines eindeutigen \u201aJa\u2019 oder \u201aNein\u2019. Diese Klarheit werden wir von Chinesen aber nie bekommen.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das Problem kennt auch Daniela Fehring nur zu gut: \u201eGrunds\u00e4tzlich bedeutet in China ein einfaches \u201aJa\u2019 oder \u201aHm\u2019 nicht mehr und nicht weniger als die Best\u00e4tigung, das Gesagte akustisch wahrgenommen zu haben. Das einzige \u201aJa\u2019 im deutschen Sinne besteht in China aus einem \u201aJa\u2019 plus der Wiederholung der Aussagen, mit denen man einverstanden ist.&#8220; Dies m\u00fcssen Deutsche unterscheiden lernen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ein direktes \u201aNein\u2019 ist nach der chinesischen Mentalit\u00e4t unh\u00f6flich. Ablehnung wird meist indirekter ausgedr\u00fcckt. Die dazu verwendeten Methoden werden von Deutschen allerdings als recht r\u00fcde empfunden: Erhalten sie beispielsweise auf eine Fachfrage statt einer Antwort eine Gegenfrage, wie denn der Flug gewesen sei und was man von der Stadt gesehen habe, bedeutet das schlicht, dass die Chinesen nicht \u00fcber das angeschnittene Thema reden m\u00f6chte. Eine andere Art etwas abzulehnen ist, die Verantwortung an jemand anderen zu \u00fcbertragen: \u201aDaf\u00fcr ist Herr Wang zust\u00e4ndig.\u2019 Auch Standards\u00e4tze wie \u201aWir m\u00fcssen das noch besprechen\u2019 oder \u201aLassen Sie mir das Material da\u2019 k\u00f6nnen in der chinesischen Gesch\u00e4ftskultur als klares \u201aNein\u2019 gewertet werden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die deutsche Art des Nein-Sagens kann in China ebenfalls leicht missgl\u00fccken. \u201eWir versuchen meist, unser \u201aNein\u2019 ausf\u00fchrlich zu begr\u00fcnden und wollen uns gleich rechtfertigen, warum wir ablehnen m\u00fcssen\u201c, erkl\u00e4rt Daniela Fehring. \u201eChinesen interpretieren diese vielen Begr\u00fcndungen jedoch schlicht als Ausreden. Ein einfaches \u201aNein\u2019 ohne vorgebrachte Erkl\u00e4rungen ist also in China eher zu bevorzugen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Doch fassen dies Chinesen selten als unumst\u00f6\u00dfliches \u201aNein\u2019 auf, weshalb sie zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt wieder auf das gleiche Thema zur\u00fcckkommen werden.\u201c Das ist einer der Gr\u00fcnde, warum Chinesen aus Sicht der Deutschen immer wieder das gleiche Thema anschneiden. Es kann aber auch einfach ein Test sein, ob die deutschen Aussagen \u00fcberhaupt verl\u00e4sslich sind? Denn wird dieselbe Frage jedes Mal anders beantwortet, fangen chinesische Gesch\u00e4ftspartner schnell an zu zweifeln, ob ihnen die Deutschen \u00fcberhaupt die Wahrheit sagen?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Pers\u00f6nliche Beziehungen aufbauen<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das Schaffen einer soliden Beziehungsebene hat f\u00fcr Chinesen oberste Priorit\u00e4t. Daher werden sie immer alle Zeit der Welt darin investieren, ihre potenziellen Gesch\u00e4ftspartner mit ihrer deutschen Mentalit\u00e4t durch einen zielgerichteten Small Talk n\u00e4her kennenzulernen. Dabei sind sie auf der Suche nach Vertrauensw\u00fcrdigkeit, Zuverl\u00e4ssigkeit, Erfahrung, Durchsetzungsf\u00e4higkeit und \u2013 ganz wichtig \u2013 nach Gemeinsamkeiten, wie gemeinsame Bekannte, bereiste Orte oder auch die Sorgen um die eigenen Kinder.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u201eDieses &#8218;Abtasten&#8216; wird von Deutschen meist als irrelevant empfunden. Sie tendieren dazu, in ersten Gespr\u00e4chen lieber gleich zur Sache, also zum Gesch\u00e4ftlichen, zu kommen\u201c, hat China-Expertin Fehring bei ihrer Vermittlung zwischen den Kulturen beobachtet. \u201eOhne Small-Talk glauben Chinesen aber, dass die Atmosph\u00e4re einfach noch nicht stimmt. Durch weitere harmlose Umfeldfragen versuchen sie, diese zu verbessern. Je stringenter daraufhin der Deutsche anstrebt, das Meeting wieder auf eine sachliche Ebene zur\u00fcckzuf\u00fchren, desto mehr strengt sich der Chinese an, noch mehr f\u00fcr die Beziehungsebene zu tun. Im China-Gesch\u00e4ft ist es daher unbedingt empfehlenswert, f\u00fcr die Anbahnung eines gesch\u00e4ftlichen Kontaktes und damit verbundene erste Gespr\u00e4che gen\u00fcgend Zeit einzuplanen und einfach zu akzeptieren, dass man nicht gleich auf Gesch\u00e4ftliches zu sprechen kommen wird.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Auch w\u00e4hrend der weiteren Zusammenarbeit sollten informelle Zeiten wie Teepausen und Abendessen intensiv dazu genutzt werden, die Beziehungsebene aktiv zu st\u00e4rken. Denn ist der pers\u00f6nliche Kontakt gut, kann man beispielsweise einen der chinesischen Gesch\u00e4ftspartner auch mal schnell zur Seite nehmen und einfach nachfragen, warum die Verhandlungen gerade ins Stocken geraten sind. Dieser Informationsgewinn ist h\u00e4ufig unbezahlbar.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Verhandeln mit Chinesen: Kreative Mittel einsetzen<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Hermann Nagel ist seit Jahren in China aktiv. Er hat in seinen Verhandlungen mit Chinesen die Erfahrung gemacht, dass neben viel Geduld auch Kreativit\u00e4t zum Ziel f\u00fchren kann: \u201eIst der preisliche Verhandlungsspielraum ausgesch\u00f6pft, kann man der chinesischen Seite meist zus\u00e4tzliche Angebote unterbreiten, in dem man beispielsweise eine Schulung f\u00fcr die Mitarbeiter vorschl\u00e4gt, die chinesischen Gesch\u00e4ftspartner zu Messen oder zu Besuchen nach Deutschland einl\u00e4dt.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Einer seiner weiteren Leits\u00e4tze f\u00fcr das China-Gesch\u00e4ft lautet: Wissen ist Macht \u2013 und wird daher auch nicht gerne (mit)geteilt. Eine entscheidende F\u00e4higkeit des erfolgreichen China-Managers ist daher die positive Neugier. \u201eIn der deutschen Gesch\u00e4ftskultur sind wir es gewohnt, dass uns zahlreiche Informationen mit einem hohen Wahrheitsgehalt pr\u00e4sentiert werden. In China muss sich jeder relevante Informationen selbst einholen und individuell bewerten\u201c, stimmt Daniela Fehring zu.\u00a0Daraus folgt: \u201eJe mehr Fragen man stellt, desto n\u00e4her kommt man der \u201aWahrheit\u2019. Als deutsche F\u00fchrungskraft in einer Tochtergesellschaft in China sollte man deshalb beispielsweise daf\u00fcr sorgen, dass der Informationsfluss im Unternehmen so weit wie m\u00f6glich standardisiert wird, z.B. durch Formulare und Prozesse. Ansonsten wird jeder chinesische Mitarbeiter sein Wissen m\u00f6glichst f\u00fcr sich behalten.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u201eVor interkulturell bedingten Missverst\u00e4ndnissen im Umgang mit Chinesen ist keiner wirklich gefeit\u201c, res\u00fcmiert Brigitte Hild. \u201eWer sich aber mit grundlegenden Verhaltensregeln in der chinesischen Gesch\u00e4ftskultur auseinandersetzt, die chinesische Mentalit\u00e4t mit ihren anderen Denk- und Handlungsmustern zu akzeptieren lernt und auf seine lokalen Gesch\u00e4ftspartner offen und respektvoll zugeht, kann auch in einem auf den ersten Blick so fremden Land wie China erfolgreich arbeiten.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><em>Autorin<\/em><\/strong><em>: Katrin Koll Prakoonwit<\/em>\u00a0\u2013\u00a0<em>Bevor sie sich als Journalistin selbst\u00e4ndig machte, schrieb\u00a0Katrin Koll Prakoonwit\u00a0L\u00e4nderanalysen f\u00fcr die FAZ. Heute arbeitet sie f\u00fcr Publikationen verschiedener Beratungsunternehmen und Verlage. Frau Koll Prakoonwit lebt in Reading, Berkshire, bei London.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Vorfreude auf die Auslandsentsendung nach China war gro\u00df gewesen. Der bei einem deutschen Unternehmen besch\u00e4ftigte Ingenieur hatte Mandarin gepaukt und diverse B\u00fccher \u00fcber die chinesische Mentalit\u00e4t gelesen. Doch auch Monate nach seiner Ankunft in Peking hatte er stets das Gef\u00fchl, in der chinesischen Tochtergesellschaft des entsendenden Konzerns keinen Schritt weitergekommen zu sein. 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