{"id":15067,"date":"2022-03-23T11:54:24","date_gmt":"2022-03-23T10:54:24","guid":{"rendered":"https:\/\/crossculture-academy.com\/?p=15067"},"modified":"2024-09-18T12:21:15","modified_gmt":"2024-09-18T12:21:15","slug":"typisch-deutsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/typisch-deutsch\/","title":{"rendered":"Typisch deutsch?!"},"content":{"rendered":"\r\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/crossculture-academy.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Typisch-deutsch.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15068\" title=\"\"><figcaption><\/figcaption><\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Unser Handeln&nbsp;und Verhalten wird von historisch gewachsenen Kulturstandards gesteuert. Diese positiv belegten und in uns fest verankerten Werthaltungen stellen eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit dar\u00fcber dar, wie man sich in den verschiedensten Alltagssituationen richtig verh\u00e4lt. Die Schwierigkeit in der internationalen Zusammenarbeit besteht allerdings darin, dass jede Kultur \u00fcber ihre eigenen Standards verf\u00fcgt und man das Verhalten eines Menschen aus einer fremden Kultur anhand des eigenen Wertesystems beurteilt. Wie die deutschen Verhaltensweisen auf Menschen mit einem anderen kulturellen Hintergrund wirken k\u00f6nnen, zeigt das folgende Beispiel, bei dem ein spanisches Ehepaar mit deutschen Regeln und einer durchaus freundlich gemeinten sachorientierten Kommunikation konfrontiert wird:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>In Deutschland angekommen, findet das spanische Ehepaar in seinem Mietshaus gleich mehrere Tonnen f\u00fcr unterschiedlichen M\u00fcll vor. Eine freundliche Nachbarin erkl\u00e4rt der Spanierin bei jeder sich bietenden Gelegenheit das deutsche System der M\u00fclltrennung. Als zus\u00e4tzlich eine Biotonne eingef\u00fchrt wird, bittet die Dame ihre spanische Nachbarin in ihre Wohnung, wo sie in der K\u00fcche bereits verschiedene Abf\u00e4lle vorbereitet hat und diese vor den Augen der Spanierin langsam den verschiedenen M\u00fcllbeh\u00e4ltern zuordnet. Zum Schluss fragt sie h\u00f6flich nach, ob die Spanierin das System nun verstanden h\u00e4tte? Auch bei anderen Gelegenheiten spricht sie sie immer wieder in freundlichem Ton auf die M\u00fclltrennung an und weist auf weitere Details hin. Dem spanischen Paar wird das mit der Zeit zuviel, zumal bei vielen Produkten die Zuordnung nicht eindeutig ist. Als sie f\u00fcr einen Kurztrip nach Barcelona fliegen, packen sie nicht eindeutig zuordenbaren M\u00fcll in zwei gro\u00dfe Reisetaschen&#8230;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Im Spiegelbild der anderen<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die interkulturelle Trainerin und Buchautorin Dr. Sylvia Schroll-Machl hat sich mit den Kulturstandards der Deutschen intensiv auseinandergesetzt und greift in ihrem Buch \u201eDie Deutschen \u2013 Wir Deutsche. Fremdwahrnehmung und Selbstsicht im Berufsleben\u201c vor allem auf Beobachtungen ausl\u00e4ndischer Gesch\u00e4ftsleute \u00fcber ihre deutschen Partner zur\u00fcck. \u201eDenn erst im Spiegelbild der anderen verstehen wir, wie unser eigenes kulturspezifisches Orientierungssystem beschaffen ist und welche Wirkungen es im Umgang mit ausl\u00e4ndischen Partnern hervorruft,\u201c erkl\u00e4rt Frau Dr. Schroll-Machl. \u201eDas was die anderen von uns wahrnehmen gibt den Anlass, damit wir uns selbst reflektieren und unser Wertesystem erkl\u00e4ren. Unterschiede zwischen dem Bild, das andere von uns haben, und unserem Selbstbild entstehen dadurch, dass die anderen das deutsche Verhalten beobachten und mit Begriffen aus ihrer eigenen Kultur beschreiben. So ist dann beispielsweise der deutsche Kommunikationsstil, den wir als ehrlich, aufrichtig, effektiv und zielorientiert empfinden m\u00f6gen, in den Augen der anderen vor allem aggressiv und undiplomatisch.\u201c Basierend auf ihren wissenschaftlichen Untersuchungen zur interkulturellen Psychologie und den zahlreichen Erfahrungsberichten ihrer internationalen Seminarteilnehmer beschreibt Frau Dr. Schroll-Machl das deutsche Wertesystem anhand der folgenden Kulturstandards:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">1- Sachorientierung<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Bei gesch\u00e4ftlichen Begegnungen ist f\u00fcr Deutsche die Sache der Dreh- und Angelpunkt. Sachliches Verhalten wird mit Professionalit\u00e4t gleichgesetzt. Dabei z\u00e4hlt vor allem die Fachkompetenz der Beteiligten. Die Beziehungsebene wird in der deutschen Gesch\u00e4ftskultur dagegen h\u00e4ufig vernachl\u00e4ssigt, denn eine hohe Zufriedenheit auf der Sachebene sollte bei Gesch\u00e4ftskontakten gen\u00fcgen \u2013 der h\u00e4ufigste deutsche Irrtum! Gesch\u00e4ftspartner aus anderen Kulturen werfen Deutschen vor, nur am Gesch\u00e4ft interessiert zu sein und empfinden ihre Zielorientierung als pure Arroganz.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">2 &#8211; Wertsch\u00e4tzung von Strukturen und Regeln<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>In deutschen Unternehmen existieren unz\u00e4hlige Vorschriften, Standardisierungen und Prozesse. Deutsche Gesch\u00e4ftsleute lieben au\u00dferdem Vertr\u00e4ge und schriftliche Vereinbarungen aller Art. Ihre strikte Einhaltung sowie die rigide Zurechtweisung bei Regelverletzungen stehen h\u00e4ufig im Kontrast zu anderen Gesch\u00e4ftskulturen. Die damit einhergehende Berechenbarkeit des deutschen Verhaltens kann den \u00c4rger und die Entt\u00e4uschung \u00fcber eine in den Augen der anderen un\u00fcberwindbare Unflexibilit\u00e4t sowie das offensichtlich fehlende Vertrauen in die Gesch\u00e4ftspartner oftmals nicht aufwiegen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">3 &#8211; Regelorientiertes, verinnerlichtes Verantwortungsbewusstsein<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Dass Regeln und Strukturen auch Realit\u00e4t werden, setzt etwas voraus: die deutsche Verl\u00e4sslichkeit. Eine Sache wurde organisiert und jetzt wird von allen erwartet, dass sie die ihnen zugeteilte Aufgabe korrekt erf\u00fcllen \u2013 auch ohne externe Kontrolle. St\u00f6\u00dft jemand bei seiner Arbeit auf Hindernisse, ist es seine Pflicht, die anderen dar\u00fcber zu informieren, damit das System weiter funktioniert. Macht jemand einen Fehler, wird er von anderen darauf aufmerksam gemacht. Diese Regeltreue gepaart mit einem verinnerlichten Verantwortungsbewusstsein kippt jedoch aus der Perspektive der anderen sehr schnell in Regelsturheit \u2013 und zwar lange bevor wir das selbst so empfinden w\u00fcrden. Deutsche werden daher leicht als kleinlich, gr\u00fcndlich und pr\u00e4zise eingesch\u00e4tzt, die sich anderen gegen\u00fcber rechthaberisch und autorit\u00e4r verhalten.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">4 &#8211; Zeitplanung<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Aus Sicht vieler Kulturen scheinen die Deutschen auf eine genaue zeitliche Planung geradezu versessen zu sein. Sie sind immer in Eile, stets verplant und reagieren fast panisch auf St\u00f6rungen im Ablaufplan. Das verhindert positive wie negative \u00dcberraschungen sowie Spontaneit\u00e4t, die f\u00fcr viele Menschen eine wesentliche Komponente des sozialen Miteinanders darstellt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">5 &#8211; Trennung von Pers\u00f6nlichkeits- und Lebensbereichen<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>F\u00fcr Deutsche typisch ist auch eine strikte Trennung der verschiedenen Lebensbereiche. Wir differenzieren unser Verhalten zum einen danach, auf welcher Ebene (beruflich oder privat) wir es mit einer anderen Person zu tun haben, und zum anderen, wie nahe wir einer anderen Person stehen (Gesch\u00e4ftspartner oder Freund). Das l\u00e4sst uns im beruflichen Alltag oft kalt und distanziert erscheinen, was andere pers\u00f6nlich treffen kann. Deutsche scheinen nicht an pers\u00f6nlichen Kontakten interessiert zu sein und zeigen keine Emotionen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">6 &#8211; Direktheit in der Kommunikation<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Der deutsche Kommunikationsstil ist direkt und explizit. Wir sprechen in klaren Worten und benennen alle Sachverhalte ungeschminkt und offen. Auch wird in Deutschland sehr gerne diskutiert und sachlich \u00fcber etwas gestritten. Auf Menschen aus anderen Kulturen kann dies schnell kr\u00e4nkend und bedrohlich wirken, ohne dass wir es bemerken. Umgekehrt nehmen wir unterschwellige Zwischent\u00f6ne, nebenbei Eingeworfenes, indirekte Anspielungen oder Mitteilungen auf der non-verbalen Ebene \u2013 und in vielen F\u00e4llen damit die entscheidenden Botschaften eines Gespr\u00e4ches \u2013 \u00fcberhaupt nicht wahr.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">7 &#8211; Individualismus<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Pers\u00f6nliche Unabh\u00e4ngigkeit und Selbstst\u00e4ndigkeit werden in Deutschland hoch angesiedelt. Klare Arbeitsbeschreibungen und Zust\u00e4ndigkeitsbereiche sind in diesem Sinne als Ausdruck von Eigenst\u00e4ndigkeit zu werten, weil innerhalb seines Spielraums jeder f\u00fcr seine Aufgabe Verantwortung tr\u00e4gt. Wer Hilfe braucht oder etwas wissen will, muss selbst die Initiative ergreifen. F\u00fcr viele ausl\u00e4ndische Gesch\u00e4ftspartnern ist dies eine sich stets wiederholende Entt\u00e4uschung des Wunsches nach einem engeren Kontakt. Zudem besteht oft Irritation \u00fcber die Entscheidungskompetenzen des deutschen Partners.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Eine gute Kooperation im deutschen Sinne<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wer in Deutschland aufgewachsen ist, verh\u00e4lt sich in unterschiedlich starker Auspr\u00e4gung gem\u00e4\u00df oben beschriebener Kulturstandards. In der Arbeitswelt will der Deutsche durch das Einhalten dieser Standards lediglich erreichen, dass die Kooperation mit den ausl\u00e4ndischen Gesch\u00e4ftspartnern gut l\u00e4uft. \u201eProfis konzentrieren sich auf die Sachebene, organisieren und planen, halten sich an Vereinbarungen, machen verbindliche Zeitpl\u00e4ne, lassen sich pers\u00f6nlich nicht stark verwickeln, \u00e4u\u00dfern ihre Meinung und handeln selbstverantwortlich,\u201c wei\u00df Frau Dr. Schroll-Machl \u00fcber unsere Ansichten zu berichten. Nur ist diese Definition eben eine deutsche und wird von Menschen, die eine andere Gesch\u00e4ftskultur gewohnt sind, nicht gleicherma\u00dfen geteilt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">So h\u00f6flich und freundlich wie nur m\u00f6glich<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Worauf sollten Deutsche also achten, wenn ihre Gesch\u00e4ftspartner einen anderen kulturellen Background haben? \u201eBezogen auf die deutschen Kulturstandards ist die erste Regel, dass man sich so h\u00f6flich, so vorsichtig und so r\u00fccksichtsvoll wie nur m\u00f6glich benimmt und ausdr\u00fcckt. Denn nur so bremsen wir so manche unserer Sch\u00e4rfen ab, die wir zwar nicht so meinen, aber die beim anderen so ankommen k\u00f6nnen\u201c, r\u00e4t Frau Dr. Schroll-Machl. \u201eEigentlich gehen wir auch in Deutschland sehr nett und h\u00f6flich miteinander um, nur dass unsere Art dies zu tun, von Menschen aus anderen Kulturen h\u00e4ufig nicht wahrgenommen wird. Man kann als Deutscher auf eine eigentlich sehr liebensw\u00fcrdige Art, unglaublich direkt sein. Das schlie\u00dft sich leider nicht aus. Folglich sollte man sich eine sehr h\u00f6fliche Umgangsform als Normenkorsett auferlegen. Des weiteren sollte man seine Sachorientierung um Elemente der Personenorientierung erg\u00e4nzen. Denn ohne Zugang zu den Menschen hilft oft alle Sachlichkeit nicht. Bem\u00fchen Sie sich, auch pers\u00f6nliche Gespr\u00e4che zu f\u00fchren.\u201c Den dritten Ratschlag, den Frau Dr. Schroll-Machl ihren Seminarteilnehmern mit auf den Weg ins Ausland gibt, ist, viel Zeit mit Beobachten und Zuh\u00f6ren zu verbringen. \u201eNur so kann man einen Blick daf\u00fcr entwickeln, wann man etwas \u201aangestellt\u2019 haben k\u00f6nnte. Dann ist der erste Schritt bereits getan, um ein interkulturell bedingtes Missverst\u00e4ndnis aus dem Weg zu r\u00e4umen.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Auch wenn einige der deutschen Kulturstandards im internationalen Umfeld h\u00e4ufig eher negativ auf andere wirken, kann man seine kulturelle Pr\u00e4gung nicht einfach je nach Bedarf ablegen. Der entscheidende Faktor ist aber das Wissen um die m\u00f6glichen Kulturunterschiede zu anderen, damit man seine \u201eGefahrenquellen\u201c in einer interkulturellen Kommunikation richtig einsch\u00e4tzen und durch ein paar zus\u00e4tzliche Worte abschw\u00e4chen kann. Und gl\u00fccklicherweise lernen uns unsere ausl\u00e4ndischen Gesch\u00e4ftspartner genauso schnell n\u00e4her kennen, wie auch wir unsere Erfahrungen mit Menschen aus anderen Kulturen machen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong><em>Autorin<\/em><\/strong><em>: Katrin Koll Prakoonwit<\/em>\u00a0\u2013\u00a0<em>Bevor sie sich als Journalistin selbst\u00e4ndig machte, schrieb\u00a0Katrin Koll Prakoonwit\u00a0L\u00e4nderanalysen f\u00fcr die FAZ. Heute arbeitet sie f\u00fcr Publikationen verschiedener Beratungsunternehmen und Verlage. Frau Koll Prakoonwit lebt in Reading, Berkshire, bei London.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Handeln&nbsp;und Verhalten wird von historisch gewachsenen Kulturstandards gesteuert. Diese positiv belegten und in uns fest verankerten Werthaltungen stellen eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit dar\u00fcber dar, wie man sich in den verschiedensten Alltagssituationen richtig verh\u00e4lt. 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