{"id":14722,"date":"2022-03-18T16:45:24","date_gmt":"2022-03-18T15:45:24","guid":{"rendered":"https:\/\/crossculture-academy.com\/?p=14722"},"modified":"2024-03-07T22:27:32","modified_gmt":"2024-03-07T22:27:32","slug":"die-ersten-monate-im-neuen-auslandsjob","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/die-ersten-monate-im-neuen-auslandsjob\/","title":{"rendered":"Die ersten Monate im neuen Auslandsjob"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/crossculture-academy.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/123rtf-Dawn-Hudson_4155341_s.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14723\" title=\"\"><figcaption><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Seit gut einem halben Jahr arbeitet Marco Reim&nbsp;im Rahmen eines Joint Ventures in Kuala Lumpur. Nach einem guten Start gestaltet sich die Arbeit in den letzten Wochen immer schwieriger. St\u00e4ndig gibt es zeitliche Verz\u00f6gerungen, ohne detaillierte Anweisungen r\u00fchren die malaiischen&nbsp;Mitarbeiter keinen Finger. Je h\u00e4rter er selbst arbeitet, desto weniger scheint sich zu bewegen. Und das anfangs so herzliche Verh\u00e4ltnis zu seinen&nbsp;indischen und chinesischen&nbsp;Kollegen im Management wird zunehmend k\u00fchler. Auch sein Versuch, die Probleme offen anzusprechen, ist erfolglos geblieben.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Einzelk\u00e4mpfer in Not<\/h4>\n\n\n\n<p>Wer f\u00fcr sein Unternehmen ins Ausland geht, st\u00f6\u00dft oft erst einmal auf Widerst\u00e4nde, arbeitet am Ende wesentlich mehr als vor der Entsendung und erreicht trotzdem keine vorzeigbaren Erfolge. Vieles, was dem Expat an Verhandlungsgeschick, F\u00fchrungsstil und Gesch\u00e4ftsgepflogenheiten aus&nbsp;Deutschland vertraut ist, hat in der fremden Umgebung keinerlei Zugkraft. In der Konsequenz werden viele Expats wie Marco Reim ungewollt&nbsp;zum Einzelk\u00e4mpfer. Aber das macht die Arbeit&nbsp;nicht leichter. Schnell kann ein Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und \u00dcberforderung entstehen: Ein fremdes Umfeld, als Ausl\u00e4nder unter lauter neuen Kollegen, Sprachbarrieren, Unsicherheit in den Verhaltensweisen &#8211; und dann vielleicht noch ein&nbsp;Versagen in der&nbsp;F\u00fchrungsrolle. Das wirft auch den St\u00e4rksten aus der Bahn. Noch schwieriger wird es, wenn erste Projekte scheitern und der Druck aus dem Heimatunternehmen w\u00e4chst.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Und privat?<\/h4>\n\n\n\n<p>Neben den neuen&nbsp;beruflichen Anforderungen erhebt auch die Familie gewisse Anspr\u00fcche an den Expat. Denn schlie\u00dflich haben alle ihr Leben zu Hause in Deutschland aufgegeben, damit er\/sie seinen\/ihren neuen Job antreten kann. Nun erwarten sie Unterst\u00fctzung im schwierigen Anpassungsprozess, Aufmerksamkeit und vor allem Zeit. Der Expat sitzt dann schnell zwischen allen St\u00fchlen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Erfolgreicher Anpassungsprozess<\/h4>\n\n\n\n<p>Trotz aller Schwierigkeiten lernen die meisten Expats mit der Zeit, ihr berufliches und privates Leben vor Ort neu auszurichten und besser in den Griff zu bekommen. Folgende Strategien k\u00f6nnen Ihnen helfen, die H\u00fcrden der Anfangszeit etwas lockerer zu \u00fcberwinden:<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Lernen Sie die Gesch\u00e4ftskultur Ihres Gastlandes genauer kennen:<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Versuchen Sie, die kulturellen Gegebenheiten in Ihrem Gastland genauer kennenzulernen. Wir wirken sich diese auf das Arbeitsumfeld aus?<\/li>\n\n\n\n<li>Wie l\u00e4sst sich der vorherrschende Arbeitsstil vor Ort beschreiben?<\/li>\n\n\n\n<li>Welches Machtgef\u00fcge ist im Unternehmen zu erkennen? Wer darf wem Anweisungen geben und in welcher Form geschieht dies?<\/li>\n\n\n\n<li>Gibt es Gruppen, die stets zusammenhalten oder arbeitet jeder mehr f\u00fcr sich alleine?<\/li>\n\n\n\n<li>Spielen ethnische Zugeh\u00f6rigkeiten in die Teambildung hinein?<\/li>\n\n\n\n<li>Was erwarten die lokalen Mitarbeiter von einer F\u00fchrungskraft? M\u00fcssen stets genaue Vorgaben gegeben werden oder wird ein gewisser Handlungsspielraum gerne angenommen? Nicht in allen L\u00e4ndern freuen sich die Mitarbeiter, wenn ihnen mehr Verantwortung \u00fcbertragen wird.<\/li>\n\n\n\n<li>In welcher Form kann Kritik ausge\u00fcbt werden? Werden Fehler direkt angesprochen?<\/li>\n\n\n\n<li>Wie erfolgt die Kommunikation? Werden die Dinge immer beim Namen genannt oder muss man sich kritischen Themen eher langsam ann\u00e4hern?<\/li>\n\n\n\n<li>Werden Entscheidungen im Team getroffen oder erwartet man, dass die F\u00fchrungskraft alleine wei\u00df, was zu tun ist? In vielen Kulturr\u00e4umen werden Konsensentscheidungen oder ein partizipativer F\u00fchrungsstil als F\u00fchrungsschw\u00e4che ausgelegt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Versuchen Sie, mehr \u00fcber angemessene Verhaltensweisen bei der Gesch\u00e4ftsanbahnung&nbsp;zu erfahren:<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Wie werden erste Gesch\u00e4ftskontakte gekn\u00fcpft?<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Rolle spielen pers\u00f6nliche Beziehungen, um einen Gesch\u00e4ftskontakt anzubahnen?<\/li>\n\n\n\n<li>Wie wichtig sind Small Talk, gemeinsame Essen oder Veranstaltungen, um mit neuen Gesch\u00e4ftspartnern warm zu werden? In vielen L\u00e4ndern lautet die Devise: Erst werden wir Freunde, dann machen wir Gesch\u00e4fte.<\/li>\n\n\n\n<li>Wie geht man mit Vertr\u00e4gen um? Muss alles schriftlich festgehalten werden oder sind Vertr\u00e4ge eher reines Zierwerk?<\/li>\n\n\n\n<li>Wie werden Projekte geplant und geleitet? Wird alles bis ins Detail durchgeplant oder gibt es nur eine grobe Struktur und dann f\u00e4ngt man einfach mal an?<\/li>\n\n\n\n<li>Wir Deutschen neigen dazu, alles zu planen. Vielerorts wird das nicht nur als unn\u00f6tig betrachtet, sondern zudem als rechthaberisch und detailversessen interpretiert.<\/li>\n\n\n\n<li>Ein unterschiedliches Zeitverst\u00e4ndnis bezieht sich nicht nur auf die ber\u00fchmte P\u00fcnktlichkeit. In vielen Gesch\u00e4ftskulturen spielt Zeit auch bei Projektvorhaben eine eher untergeordnete Rolle. \u00dcberraschenderweise klappt es am Ende meistens doch ganz gut&#8230;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Erschlie\u00dfen Sie sich vor Ort stabile Netzwerke:<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Suchen Sie sich einen Mentor oder einen interkulturell erfahrenen Coach.<\/li>\n\n\n\n<li>Gespr\u00e4che mit anderen Expats, selbst aus anderen Firmen, k\u00f6nnen einem h\u00e4ufig die Augen \u00f6ffnen. Der gegenseitige Erfahrungsaustausch ist Gold wert \u2013 auch wenn man vorher gemeint hat, die eigenen Probleme seien so spezifische, dass einem keiner weiterhelfen kann.<\/li>\n\n\n\n<li>Fordern Sie von Kollegen in Ihrem Umfeld oder auch von der Muttergesellschaft in Deutschland Unterst\u00fctzung an. Werden Sie nicht zum \u201eLonley Rider\u201c, denn dadurch gef\u00e4hrden Sie vielleicht Ihr Projekt mehr, als wenn Sie Schw\u00e4chen eingestehen und um Hilfe bitten.<\/li>\n\n\n\n<li>Untersch\u00e4tzen Sie au\u00dferdem die Kompetenz Ihrer lokalen Kollegen nicht. Suchen Sie mit ihnen das Gespr\u00e4ch und fragen Sie nach Unterst\u00fctzung, um die lokalen Gegebenheiten und Arbeitsweisen besser verstehen zu k\u00f6nnen. Vielleicht wirken Ihre Kollegen nur so k\u00fchl, weil sie Sie als abweisend empfinden?<\/li>\n\n\n\n<li>Denken Sie daran, dass gute Beziehungen nicht von heute auf morgen entstehen. Geben Sie sich und den Kollegen bzw. Gesch\u00e4ftspartnern Zeit, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aufzubauen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bleiben Sie in jeder Lebenslage offen und flexibel:<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Achten Sie auf Ihre innere Einstellung. Eine negative Haltung macht es Ihnen schwer, positive Aspekte zu erkennen und zu verst\u00e4rken.<\/li>\n\n\n\n<li>Lernen Sie, gro\u00dfz\u00fcgig zu sich selbst zu sein. Stecken Sie Niederlagen ein, denn morgen ist ein neuer Tag. Akzeptieren Sie, dass das Leben im Moment h\u00e4rter ist als zu Hause.<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fchren Sie sich vor Augen, dass es immer unterschiedliche Weisen gibt, etwas zu tun. Im Moment sind Ihre Handlungsstrategien wahrscheinlich suboptimal. Seien Sie also bereit, etwas Neues auszuprobieren.<\/li>\n\n\n\n<li>Gegebenenfalls kann es von Vorteil sein, sich erst einmal ins laufende Getriebe einzuf\u00fcgen und sich einfach anzupassen. Schlie\u00dflich sind Sie im Moment der \u201eNeue\u201c. Sp\u00e4ter k\u00f6nnen Sie dann Schritt f\u00fcr Schritt die Z\u00fcgel in die Hand nehmen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Achten Sie auf eine gute Balance zwischen Job und Privatleben \u2013 Erholungsphasen kommen Ihnen letztlich bei der Bew\u00e4ltigung der beruflichen Herausforderungen zugute:<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Nehmen Sie sich Zeit f\u00fcr private Aktivit\u00e4ten. Erschlie\u00dfen Sie gemeinsam mit Ihrer Familie die neue Umgebung. Schreiben Sie sich notfalls Familienzeiten fest in den Kalender.<\/li>\n\n\n\n<li>Sorgen Sie auch f\u00fcr einen gewissen Stressausgleich. Wer nicht entspannt, wird bald seine volle Leistungsf\u00e4higkeit nicht mehr erreichen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wieder festen Boden unter den F\u00fc\u00dfen haben<\/h4>\n\n\n\n<p>In den ersten Wochen und Monaten sind die unterschiedlichen Anforderungen in einem Auslandsjob enorm. Hindernisse scheinen sich einfach nicht bew\u00e4ltigen zu lassen. Doch mit zunehmender Anpassung an die fremde Umgebung w\u00e4chst auch das Gef\u00fchl f\u00fcr die neue Rolle und die Selbstsicherheit kehrt zur\u00fcck. Schwierigkeiten&nbsp;k\u00f6nnen wieder als spannende Herausforderungen angenommen werden, die neuen Erfahrungen machen das Leben spannend. Die M\u00f6glichkeit, fern der strengen Strukturen der Firmenzentrale sehr vielseitig unternehmerisch t\u00e4tig zu sein und das Gesch\u00e4ft und den Berufsalltag mit zu gestalten, ist f\u00fcr viele Expats das Salz in der Suppe des Entsandten-Alltags. Sie erwerben ganz neue Kenntnisse und entdecken ungeahnte F\u00e4higkeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Marco Reim&nbsp;hat letztlich diese positiven Erfahrungen gemacht. Den Durchbruch erreichte er, als er aktiv nach Unterst\u00fctzung gesucht und sie durch einen erfahrenen Kollegen aus der Niederlassung in Singapur&nbsp;bekommen hat. Mit seiner Hilfe gelang es ihm, die Gegebenheiten vor Ort besser zu verstehen, Missverst\u00e4ndnisse kl\u00e4rten sich. Er ver\u00e4nderte seine Strategie und das Arbeitsklima verbessert sich merklich. Und damit entspannte sich auch Marco Reims&nbsp;berufliche wie auch&nbsp;private Situation. Der Job in Malaysia&nbsp;macht ihm heute Freude und auch seine Familie hat sich gut in Kuala Lumpur eingelebt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Autorin<\/em><\/strong><em>: Katrin Koll Prakoonwit<\/em>\u00a0\u2013\u00a0<em>Bevor sie sich als Journalistin selbst\u00e4ndig machte, schrieb\u00a0Katrin Koll Prakoonwit\u00a0L\u00e4nderanalysen f\u00fcr die FAZ. Heute arbeitet sie f\u00fcr Publikationen verschiedener Beratungsunternehmen und Verlage. Frau Koll Prakoonwit lebt in Reading, Berkshire, bei London.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie das Thema interessiert, dann schauen Sie sich gerne auf dem Blog von Arbeitsrecht.de folgenden Beitrag an, um weitere Informationen zu bekommen: <a href=\"https:\/\/www.arbeitsrechte.de\/arbeiten-im-ausland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">https:\/\/www.arbeitsrechte.de\/arbeiten-im-ausland\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit gut einem halben Jahr arbeitet Marco Reim&nbsp;im Rahmen eines Joint Ventures in Kuala Lumpur. Nach einem guten Start gestaltet sich die Arbeit in den letzten Wochen immer schwieriger. St\u00e4ndig gibt es zeitliche Verz\u00f6gerungen, ohne detaillierte Anweisungen r\u00fchren die malaiischen&nbsp;Mitarbeiter keinen Finger. Je h\u00e4rter er selbst arbeitet, desto weniger scheint sich zu bewegen. Und das [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":14723,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_improvement_type_select":"improve_an_existing","_thumb_yes_seoaic":false,"_frame_yes_seoaic":false,"seoaic_generate_description":"","seoaic_improve_instructions_prompt":"","seoaic_rollback_content_improvement":"","seoaic_idea_thumbnail_generator":"","thumbnail_generated":false,"thumbnail_generate_prompt":"","seoaic_article_description":"","seoaic_article_subtitles":[],"footnotes":""},"categories":[34,28,26],"tags":[],"class_list":["post-14722","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-business-management","category-kommunikation","category-reisen"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14722","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14722"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14722\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14722"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14722"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14722"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}