{"id":13378,"date":"2022-03-07T16:43:09","date_gmt":"2022-03-07T15:43:09","guid":{"rendered":"https:\/\/crossculture-academy.com\/?p=13378"},"modified":"2024-03-07T22:27:18","modified_gmt":"2024-03-07T22:27:18","slug":"kulturelle-unterschiede-norwegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/crossculture-academy.com\/de\/kulturelle-unterschiede-norwegen\/","title":{"rendered":"Kulturelle Unterschiede Norwegen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/crossculture-academy.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Norwegen-15230122_s.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13380\" title=\"\"><figcaption><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf den ersten Blick scheinen die Unterschiede zwischen Deutschen und Norwegern gar nicht so gro\u00df zu sein. Da sind die gemeinsamen germanischen Wurzeln, das europ\u00e4ische Kulturbild und ein \u00e4hnlicher Lebensstandard. Sp\u00e4testens nach der ersten Unterhaltung, dem ersten Gesch\u00e4ftsessen oder bei beginnenden Verhandlungen wird aber schnell klar, dass sich nicht alles eins zu eins \u00fcbernehmen l\u00e4sst, was man aus Deutschland gewohnt ist.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gelassene Grundhaltung<\/h4>\n\n\n\n<p>Zum einen stellt das norwegische Gleichheitsprinzip das starre deutsche Hierarchiedenken vor neue Herausforderungen. Zum anderen gibt es diese gelassene Grundhaltung, \u203aTa det med ro\u2039 \u2012 \u203aNimm\u2019s gelassen\u2039, die wir Deutschen zwar immer wieder gerne bewundern, wenn es allerdings ums Gesch\u00e4ft geht, eher skeptisch be\u00e4ugen. Genauso wie die Tatsache, dass f\u00fcr Norweger Freizeit und Familie ebenso wichtig sind wie ihre Arbeit. So wichtig, dass man Besprechungen fast niemals auf den sp\u00e4ten Nachmittag legen w\u00fcrde. Schlie\u00dflich nicht zu vergessen, diese fast schon beunruhigend entspannte Herangehensweise bei auftauchenden Problemen: \u203aAlt vil ordne seg.\u2039 \u2012 \u203aEs wird schon alles gut werden.\u2039<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auf sprachliche Fallstricke achten<\/h4>\n\n\n\n<p>Auch auf sprachlicher Ebene besteht leicht die Gefahr, wegen vermeintlicher \u00c4hnlichkeiten die zahlreichen Fallstricke zu \u00fcbersehen, die sich in einer Unterhaltung spannen. In den sechziger und siebziger Jahren sprachen viele Norweger zus\u00e4tzlich zu Englisch auch sehr gut Deutsch. Viele hatten in einem deutschsprachigen Land studiert und beruflich oder famili\u00e4r auch \u00fcber den Auslandsaufenthalt hinaus noch gute Verbindungen dorthin. Diese Zeiten sind vorbei, weil spannendere Studienorte wie Australien, die USA oder Gro\u00dfbritannien locken, Englisch als einfacher und Spanisch als hipper unter den jungen Leuten gilt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie sollten sich also darauf einstellen, mit Norwegern auf Englisch zu kommunizieren, obgleich es sicher nicht schaden kann, wenn die Konversation mit ein paar norwegischen Worten gew\u00fcrzt wird, allein schon um die Stimmung zu lockern und den Gespr\u00e4chspartner positiv zu stimmen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Einen guten ersten Eindruck machen<\/h4>\n\n\n\n<p>Im Prinzip m\u00fcssen Sie als Besucher aus Deutschland nur dem guten Ruf gerecht werden, der Ihnen in Norwegen vorauseilt. Norweger bringen Deutschen grunds\u00e4tzlich eine gewisse Sympathie entgegen, sie sch\u00e4tzen ihr strukturiertes Arbeiten, ihre P\u00fcnktlichkeit, Seriosit\u00e4t und Zielstrebigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Nutzen Sie diesen Vorsprung, indem Sie dieses positive Klischee bedienen und es noch dazu mit einer dezenten Zur\u00fcckhaltung kombinieren. Dann hinterlassen Sie nach Ihrem ersten Besuch einen guten Eindruck. Zu den negativen Eigenschaften, die man Deutschen unterstellt, z\u00e4hlen n\u00e4mlich lautes Auftreten, Arroganz und \u00dcberheblichkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Zeigen Sie sich begeistert von Land und Leuten, man wird darauf mit Stolz, Freude und nicht zuletzt auch aufgeschlossener reagieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Fraglich ist, ob die Norweger in Gespr\u00e4chen einen guten Eindruck auf Sie machen werden? Vielleicht nicht unbedingt. Sie sollten daher wissen, was Sie in Norwegen nicht erwarten d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Norweger \u00fcbernehmen in Unterhaltungen zun\u00e4chst eher den passiven Part. Die Initiative zum Gespr\u00e4ch wird daher meist von Ihnen ausgehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Begr\u00fc\u00dfung reicht man sich die Hand, ansonsten wird jedoch auf k\u00f6rperliche Distanz geachtet. Am Besprechungstisch wird es keine Sitz- oder Rangordnung geben. Stehen die Getr\u00e4nke nicht auf dem Tisch, sondern etwas abseits, ist es kein Problem, sich mit einem kurzen Hinweis selbst zu bedienen. Im \u00dcbrigen wird in Norwegen sehr viel Wert auf Selbstst\u00e4ndigkeit gelegt. Ihre Gespr\u00e4chspartner gehen davon aus, dass Sie es sich schon bequem machen werden, sie sind nicht um Ihr Wohlergehen bem\u00fcht. Des Weiteren setzt man ein gewisses Ma\u00df an Flexibilit\u00e4t voraus.<\/p>\n\n\n\n<p>Beachten Sie auch, dass die Kleidung Ihrer norwegischen Gespr\u00e4chspartner keine Hinweise auf ihre Position oder Kompetenz gibt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Alle sind per du<\/h4>\n\n\n\n<p>\u00dcblicherweise duzt man sich in Norwegen. Bei der Kommunikation in englischer Sprache ist dieser Aspekt zweitrangig, allerdings sollten Sie das im Hinterkopf behalten, falls Sie sich mit Norwegern auf Deutsch unterhalten.<br>Duzen l\u00e4sst keine R\u00fcckschl\u00fcsse darauf zu, ob man sich nahesteht und eventuell sogar befreundet ist. Norweger k\u00f6nnen sich duzen und trotzdem Distanz wahren. Es ist somit auch weder ein Zeichen von mangelndem Respekt noch sollte Duzen als Beginn einer aufkeimenden Freundschaft gewertet werden. Duzen ist vielmehr im Sinne des Gleichheitsprinzips, nach dem Motto \u203aWir sind alle gleich\u2039, zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie sich vorstellen, tun Sie das mit Ihrem vollen Namen und lassen Sie m\u00f6gliche Titel weg. Das schafft Vertrauen und bietet zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt die M\u00f6glichkeit, zum lockeren Du zu wechseln.<br>Norweger, die sich mit zwei Vornamen vorstellen, benutzen diese auch. Wenn Sie also einen Lars \u00d8yvind kennenlernen, sprechen Sie ihn nicht nur mit Lars an, sein Name w\u00e4re damit nicht vollst\u00e4ndig.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Small Talk bleibt small<\/h4>\n\n\n\n<p>\u203aSch\u00f6nes Wetter heute. Was machst du am Wochenende?\u2039 Etwa 90 Prozent aller Unterhaltungen in Norwegen beginnen mit diesen Worten. F\u00fcr viel mehr Small Talk (sm\u00e5snakke) haben Norweger nichts \u00fcbrig.<br>Wetter und Freizeitaktivit\u00e4ten, wie Skifahren, Wandern oder Bootsfahrten, sind unverf\u00e4ngliche Themen. Wichtig ist, dass es sich um eine m\u00f6glichst neutrale Konversation handelt, die keinen Anlass f\u00fcr einen kontroversen Meinungsaustausch gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Norweger halten nicht viel von Geplauder, wie es zum Beispiel Amerikaner gerne pflegen. Es klingt in ihren Ohren oberfl\u00e4chlich. Sie erwarten kurze, daf\u00fcr aber ehrlich gemeinte Antworten, weshalb Ausl\u00e4nder auch immer gerne gefragt werden, wie ihnen das Land gef\u00e4llt oder ob sie schon mal in Norwegen waren? Man ist sehr an Ihrer Antwort interessiert, allerdings sollte sie positiv ausfallen. Norweger lieben ihr Land und sind mit Stolz und Freude erf\u00fcllt, wenn es auch von anderen gesch\u00e4tzt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie werden schnell merken, dass einem l\u00e4ngeren Small Talk kein hoher Stellenwert einger\u00e4umt wird, es bleibt also wenig Zeit und Gelegenheit, andere, eventuell sogar kritische Themen anzuschneiden. Reizthemen wie Walfang oder EU-Mitgliedschaft sollten Sie auch bei sp\u00e4terer Gelegenheit unbedingt vermeiden, wie auch Themen, die bei Norwegern ein gewisses Minderwertigkeitsgef\u00fchl hinterlassen k\u00f6nnten. Vor allem von Deutschland mit seiner zentralen Position in Europa und der EU f\u00fchlt man sich in Norwegen an den Rand gedr\u00e4ngt und oft \u00fcbergangen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Norwegischer Kommunikationsstil<\/h4>\n\n\n\n<p>Ein Deutscher und ein Norweger m\u00f6chten ihre Arbeitskollegen, die 30 Meter vor ihnen auf der Stra\u00dfe laufen, auf sich aufmerksam machen. Was werden sie unternehmen? Ganz klar: Der Deutsche wird seine Kollegen mit lauter Stimme rufen. Der Norweger hingegen wird sein Handy z\u00fccken und einen der Kollegen anrufen \u2012 oder auf die Gelegenheit der Kontaktaufnahme verzichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Norweger sch\u00e4tzen einen Kommunikationsstil, der ruhig, gem\u00e4\u00dfigt und in einer moderaten Lautst\u00e4rke erfolgt. Expressive Laut\u00e4u\u00dferungen, schnelles Reden oder \u00fcberschw\u00e4ngliche Gesten nehmen sie dagegen negativ auf. Auch jemand, der besonders viel spricht, erweckt ihr Misstrauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Au\u00dfenstehende wirkt das Kommunikationsverhalten der Norweger fast schon emotionslos, zumindest aber verschlossen und zur\u00fcckhaltend. Dazu sollte man allerdings wissen, dass die norwegische Alltagssprache auf kurzen S\u00e4tzen und einem geringen Wortschatz beruht. Leichtfertiges Geplapper, \u00dcbertreibungen oder auch Ironie liegen einfach nicht in ihrer Natur.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso wenig w\u00fcrden Norweger andere in ihrem Redefluss unterbrechen. Sie haben auch keine Angst vor Sprechpausen. Wenn also eine Unterhaltung ins Stocken ger\u00e4t, bedeutet das nicht, dass man sich nichts mehr zu sagen hat. Vielmehr formuliert Ihr norwegischer Gespr\u00e4chspartner gerade in Gedanken seinen n\u00e4chsten Satz aus oder l\u00e4sst das eben Gesagte kurz auf sich wirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Norweger sind keine gro\u00dfen Taktiker, im Gegenteil: Ein taktisches Agieren des ausl\u00e4ndischen Gesch\u00e4ftspartners k\u00f6nnen sie oft nicht nachvollziehen. Diese Eigenschaft mag f\u00fcr einige naiv wirken, die meisten empfinden sie jedoch als positiv, weil Norweger so als gewissenhaft und ehrlich gelten. Vor allem werden sie aber f\u00fcr ihre Glaubw\u00fcrdigkeit gesch\u00e4tzt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kein klares Nein, kein direktes Ja<\/h4>\n\n\n\n<p>Sie werden in einer Unterhaltung mit Norwegern selten ein klares Nein h\u00f6ren. Norweger kommunizieren eher indirekt, eine Ablehnung w\u00fcrden sie nicht offen \u00e4u\u00dfern. Es ist ihr Ausdruck von Respekt, schlie\u00dflich m\u00f6chten sie ihren Gespr\u00e4chspartner nicht verletzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt jedoch Zeichen, an denen man eine Ablehnung erkennen kann: H\u00f6ren Sie Formulierungen wie \u203aDet kan bli vanskelig\u2039, was in unseren Ohren wie \u203aDas k\u00f6nnte schwierig werden\u2039 klingt, k\u00f6nnen Sie davon ausgehen, dass aus der Sache nichts wird. Wenn sich Ihr norwegischer Gespr\u00e4chspartner nach einem Treffen nicht von sich aus wieder bei Ihnen meldet oder Entscheidungen hinausz\u00f6gert, besteht ebenfalls kein Interesse.<\/p>\n\n\n\n<p>Norweger sind flexibler als ihre deutschsprachigen Partner, sie riskieren auch gerne mal etwas und lassen sich spontan auf neue Ideen ein, ohne alle Eventualit\u00e4ten zu kennen. Wenn ihnen eine Sache zusagt, merken Sie das vor allem an interessierten R\u00fcckfragen.<\/p>\n\n\n\n<p>In Norwegen haben Abteilungs- und Projektleiter einen gro\u00dfen Entscheidungsspielraum, sie m\u00fcssen sich nicht mit ihrem Chefabsprechen. Dennoch beziehen viele bei wichtigen Entscheidungsprozessen ihr Team mit ein, weshalb Sie eine Zusage oft erst nach interner Absprache erhalten werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus diesem Grund werden Sie vermutlich auch nicht sofort ein direktes Ja h\u00f6ren, Sie k\u00f6nnen aber an Aussagen wie \u203aDa har vi en avtale\u2039 \u2012 \u203aDa haben wir einen Deal\u2039 oder \u203aDet h\u00f8res ut som en god id\u00e9\u2039 \u2012 \u203aDas h\u00f6rt sich nach einer guten Idee an\u2039 ablesen, ob Ihr Gegen\u00fcber echtes Interesse zeigt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kritik mit Feingef\u00fchl \u00e4u\u00dfern<\/h4>\n\n\n\n<p>Entstehen Probleme oder Konflikte, ist Feingef\u00fchl gefragt. Norweger meiden die offene Auseinandersetzung, ja man k\u00f6nnte sie sogar als konfliktscheu bezeichnen. Das ist vor allem ihrer zur\u00fcckhaltenden und vorsichtigen Art geschuldet, aber auch der Tatsache, dass sie niemanden blo\u00dfstellen wollen. Eine Gespr\u00e4chssituation soll f\u00fcr alle Beteiligten m\u00f6glichst angenehm verlaufen. Niemand soll sein Gesicht verlieren. Kritik wird deshalb eher indirekt ge\u00e4u\u00dfert und wenn \u00fcberhaupt nur an Umst\u00e4nden oder Prozessen festgemacht. Meist ist sie auch gleich in Verbesserungsvorschl\u00e4gen und hilfreichen Tipps \u203averpackt\u2039.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier versteckt sich auch einer der sensibelsten Ber\u00fchrungspunkte: Den direkten Kommunikationsstil von Deutschen empfinden Norweger eher als Beleidigung. Seien Sie deshalb vorsichtig mit Ihren Aussagen, vermeiden Sie es, die Dinge beim Namen zu nennen und richten Sie Ihre Kritik niemals direkt an eine einzelne Person. Jemanden vor anderen zu kritisieren, gilt als Tabu. Denken Sie daran, dass Norweger alles pers\u00f6nlich nehmen, offene Kritik verletzt sie unglaublich und richtet einen nicht wiedergutzumachenden Schaden an.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie einen Konfliktpunkt ansprechen m\u00f6chten, formulieren Sie dies, wie es ein Norweger tun w\u00fcrde: \u203aIch w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, dass wir hier eine L\u00f6sung finden \u2026\u2039 Norweger sind grunds\u00e4tzlich positiv eingestellt, sie glauben fest daran, dass sich die Dinge schon irgendwie einrenken werden: \u203aDet vil ordne seg.\u2039<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zu Vertretern deutschsprachiger L\u00e4nder halten sie es deshalb oft nicht f\u00fcr notwendig, Probleme ausdr\u00fccklich anzusprechen. Au\u00dferdem ist nichts so schlecht, dass dem nicht noch etwas Positives abgewonnen werden k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Zielorientiert, aber ohne Druck<\/h4>\n\n\n\n<p>Kulturellen und sprachlichen Unterschieden zum Trotz werden Gesch\u00e4ftsbeziehungen mit Norwegern stets als partnerschaftlich und unkompliziert gesehen, was nicht hei\u00dfen soll, dass Verhandlungen ein gem\u00fctlicher Spaziergang sind. Ist erst einmal die anf\u00e4ngliche Zur\u00fcckhaltung \u00fcberwunden, zeigt sich, dass auch Norweger ihre Interessen gezielt durchsetzen wollen, aber eben ohne den entsprechenden Druck aufzubauen. Wei\u00df man all dies und noch ein paar kulturelle Feinheiten mehr, die es zu beachten gilt, sind die Voraussetzungen f\u00fcr erfolgreiche Gesch\u00e4fte geschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Autorin:<\/em><\/strong><em> Julia Fellinger &#8211; Die freie Journalistin Julia Fellinger leitete zwei Jahre lang die Kommunikationsabteilung der Deutsch-Norwegischen Handelskammer in Oslo. Sie gibt interkulturelle Trainings spezialisiert auf interkulturelle Kompetenz Deutschland und Norwegen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Auszug aus dem Buch Gesch\u00e4ftskultur Norwegen kompakt, CONBOOK<\/p>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf den ersten Blick scheinen die Unterschiede zwischen Deutschen und Norwegern gar nicht so gro\u00df zu sein. Da sind die gemeinsamen germanischen Wurzeln, das europ\u00e4ische Kulturbild und ein \u00e4hnlicher Lebensstandard. 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